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Wieder auf dem Treppchen: Die A-Gruppe des Jagdvereins Hubertus Gießen belegt Rang drei bei den Deutschen Meisterschaften.

Gerade Töne in Kranichstein

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Grünberg/Gießen (tb). Die intensiven Proben sind belohnt worden: Die A-Gruppe des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung zählt - nach Rang vier beim letzten Wettbewerb - wieder zur Beletage der bundesdeutschen Jagdhornbläser. Beim Bundeswettbewerb am Wochenende auf Schloss Kranichstein nahe Darmstadt holte die von Peter Diehl geleitete Gruppe den dritten Platz. Die Jury gab den Oberhessen - die Mitglieder kommen aus Grünberg, Laubach und Mücke - 963 von 975 möglichen Punkten. Das bedeutete sozusagen Bronze. Silber holte die Visbecker Bläserrotte mit 967 Punkten, Gold ging an die KJV Gelnhausen. Insgesamt traten in der anspruchsvollsten A-Kategorie 14 Gruppen an.

Am Samstag hatten sich die "Gießener" zunächst beim Landesentscheid für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Dabei mussten sie sich ebenfalls dem späteren Titelträger aus Gelnhausen geschlagen geben. Mit 954 Punkten hatte Hubertus da allerdings nur einen Zähler hinter Gelnhausen gelegen.

Landestitel für JV Oberhessen

Ebenfalls erfolgreich verlief der Auftritt der Jagdhornbläser der Jägervereinigung Oberhessen. Sie traten bei den alle zwei Jahre stattfindenden Landes- und Bundesmeisterschaften in der sogenannten B-Kategorie, also der zweithöchsten Klasse, an. In dieser Kategorie gewannen die acht Bläser unter Leitung von Jens Anders zum dritten Mal in Folge den Hessentitel. Bereits 2015 und 2017 hatten sie triumphiert.

Die Wertungskriterien beim Jagdhornblasen sind vielschichtig. So fließt neben der Tonreinheit auch der Gesamteindruck, also Hornhaltung, Aufstellung und Kleidung, in die Punktzahl ein.

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