Generationswechsel bei Grünbergs Genossen

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Grünberg(pm). Mit Masken und Abstand führte - wie es in einer Pressemitteilung heißt - der SPD-Ortsverein Grünberg seine Mitgliederversammlung in der Gallushalle durch. Auf der Tagesordnung standen vor allem die Wahlen der Kandidaten und Kandidatinnen für die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte in der Kernstadt und Stangenrod.

Zunächst aber galt die Aufmerksamkeit den Mandatsträgern, die am 14. März nicht wieder kandidieren. Fraktionsvorsitzende Claudia Wolf, Jürgen Schmidt, Roswitha Lorenz, Regine Rausch und Heike Siek werden dem neuen Stadtparlament nicht mehr angehören. Hans Pigors scheidet nach langjähriger Mitgliedschaft aus dem Magistrat aus. Vorsitzender Tobias Lux dankte ihnen für zum Teil über Jahrzehnte währende Mitarbeit, dem sich die Anwesenden mit langem Applaus anschlossen.

Lux informierte sodann über die Zusammensetzung der neuen Liste. Einhergehenden Generationenwechsel in Partei und Fraktion bewerten Grünbergs Genossen als positiv. Besonders erfreut ist man über die Kandidatur von Sebastian Engel (Listenplatz 3): Erst 28 Jahre jung, ist er neuer Zweiter Vorsitzender des Ortsvereins, des Ortsbezirks Grünberg sowie Juso-Sprecher im Kreis Gießen.

Gleich hinter Lux, der wieder Platz 1 belegt, folgt ein weiteres neues Gesicht: Anita Weitzel, Ortsvorsteherin aus Weitershain. Auf den weiteren Plätzen folgen Ulrich Ebenöh (Seenbrücke) Michael Simon (Göbelnrod), Ingo Hensel (Harbach), Klaus Speicher (Grünberg) Edwin Magel (Ortsvorsteher in Beltershain), Rolf Deubel (Grünberg) und Andreas Havemann (Beltershain).

Dass sich trotz aller Bemühungen des Vorstands auf den 27 Listenplätzen nur fünf Frauen für eine Kandidatur bereit erklärt haben, wurde von den Anwesenden bedauert. Ein Problem, das jedoch auch andere Fraktionen überwiegend betreffe, wie die SPD schreibt.

Immerhin ist das Verhältnis auf der Liste für den Ortsbeirat Grünberg etwas ausgeglichener. Hier kandidieren Tobias Lux, Rosel Schmidt, Hans-Peter Seng, Trautel Schomber- Becker, Rolf Deubel, Klaus Speicher, Ilona Wiesner und Sebastian Engel. Für den Ortsbeirat Stangenrod bewerben sich Joachim Klee und Christiane Döring.

Einigkeit herrschte darüber, dass dies eine gute Mischung aus erfahrenen und neuen Bewerbern darstellt. Die Kandidatenlisten für alle drei Gremien wurden mit nur einer Enthaltung einstimmig angenommen. Die Kandidaten wollen sich für eine sozial ausgewogene, zukunftsorientierte und bürgernahe Politik starkmachen. Belebung der Innenstadt, generationengerechtes Wohnen, Engagement für die Belange von Senioren, Unterstützung von Familien, Inklusion von Menschen mit Handicap, Schaffung neuer Gewerbe- und Wohngebiete, wo notwendig, sinnvoll und vertretbar, Einsatz für Klimaschutz und Mitgestaltung der Verkehrswende vor Ort sind Beispiele dafür.

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