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Unter fachkundiger Leitung werden 39 Vogelarten in der Gemarkung identifiziert.

Gefiederte Vielfalt

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Grünberg (pm). 35 Interessierte verzeichnete der Obst- und Gartenbauverein Queckborn kürzlich zu seiner Vogelstimmenwanderung. Erster Vorsitzender Werner Sann neben den Teilnehmern auch Erik Fischer vom Naturschutzbund Laubach, der die Führung übernahm. Vom Vereinsheim ging es Richtung Laubacher Weg, wo die Sperlinge in den Mauerrissen der alten Fabrikhallen wohnen. In der Ferne waren ein Graureiher am Himmel und die Lerche über den Getreidefeldern zu sehen. In Höhe des Schweinemaststalles bog man auf den Grasweg Richtung Eschersbach ab. Dort hörte und sah man Zilpzalp, Blaumeise, Kohlmeise, Bluthänfling, Bachstelze sowie Bunt- und Grünspecht. In den hohen Bäumen des zugewachsenen Eschersbach hörte man die Mönchsgrasmücke singen, auch der seltene Grauschnepper und der Feldschwirl waren zu vernehmen. Auf dem Grenzweg zum Büschberg war eine Ringeltaube am Fressen, am Himmel der Rotmilan und über dem alten zugewachsenem Steinbruch ein Turmfalkenpaar zu sehen, das dort sicher einen Horst hat. Zwischendurch wurden ein Reh mit zwei Kitzen und ein Feldhase gesichtet. Oberhalb des alten Steinbruchs sangen Wachholderdrossel, Stieglitz, Fitis und Dorngrasmücke ihre Melodien, auch ein Jagdfasan war zu hören.

Die Wanderung führte durchs freie Feld, wo ein Starenschwarm und auch Rabenkrähen unterwegs waren. Am Waldrand des Münsterer Berges begrüßte der Zaunkönig die Wanderer mit lautem Gesang, zu sehen waren auch eine Haustaube und ein Rotkehlchen. Bei einer großen alten Eiche erklärte Fischer, wie man sich gegenüber dem Eichenprozessionsspinner verhalten soll.

Nach zweieinhalb Stunden wurden die Wanderer von Helfern des OGV mit Getränken und Speisen im Vereinsheim begrüßt. Zu hören bzw. zu sehen waren bei der Wanderung insgesamt 39 Vogelarten. Sann bedankte sich bei Fischer für die lehrreiche Tour.

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