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Beim »Blinde Kuh«-Spiel ist Teamarbeit beim Befahren eines Hindernisparcours mit verbundenen Augen gefragt.

Gaudi-Schnitzeljagd in XXL

  • VonHans-Joachim Losert
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Grünberg (fp). »Digital und real« hat die Jugendfeuerwehr Seenbachtal ihre XXL-Gaudi-Schnitzeljagd für die Nachwuchsgruppen der Brandschützer in der Großgemeinde ausgerichtet. Dazu hatten die Verantwortlichen die App »Actionbound« gestaltet. Ein Mitglied der Gruppe musste sie auf sein Smartphone laden. Diese führte dann durch die Tour, und an jeder Station kam die Aufgabe über einen QR-Code.

Höchtsmaß an Disziplin

Die Wanderung durch das Seenbachtal bedeutete zugleich die Abschlussveranstaltung für die Teilnahme des Seenbachtaler FeuerwehrNachwuchses am Wettbewerb »Feuerwehr der Zukunft«, der von den Stadtwerken Gießen in Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband ausgerichtet wird. Damit wurde den Kindern und Jugendlichen zudem die Möglichkeit gegeben, wieder einmal an einer Veranstaltung teilzunehmen. An der frischen Luft mit gestaffelten Startzeiten bewiesen die Teilnehmer dabei ein Höchstmaß an Disziplin, wie Holger Liehr von der Feuerwehr Stockhausen als Mitorganisator lobte. Die Stationen waren verteilt zwischen Stockhausen, Wei-ckartshain und Lardenbach/Klein-Eichen. Dort galt es,verschiedene Aufgaben zu erfüllen, dazu gehörten Dosenwerfen oder horizontales Kistenstapeln. Teamarbeit war beim Kettcar-Parcours gefragt. »Blinde Kuh« hieß das Spiel, bei dem ein Teilnehmer mit verbundenen Augen von seinem Spielpartner durch die Hindernisse gelotst werden musste. In der »Weickartshainer Schweiz« hieß es mit der XXL-Zwille, geladen mit einer Kastanie, auf eine Zielscheibe zu schießen. Alle Teilnehmer absolvierten zudem einen Einzelwettbewerb. Sprachliche Kreativität war gefordert bei einem Audio- /Videonachweis. Der Legendenspruch »I A Weckezoaa, oam Höllerschborn do leit en Hirsch en hot kee Horn!« musste einfallsreich aufgenommen werden.

Am Sportplatz in Lardenbach war dann eine Feuerwehraufgabe zu lösen. Die Vornahme von zwei C-Rohren ab dem Verteiler war gefordert. Die Actionbound-App forderte ferner die Größe eines Maisfeldes zu ermitteln oder die Höhe und den Stammdurchmesser einer Eiche zu schätzen. Künstlerisch durfte auch bei der Aufnahme eines Gruppenbildes gearbeitet werden. Ein Krankentrageparcours forderte Geschicklichkeit, wenn es um den Verletztentransport über Tische, um Ecken oder über eine Leiterwand ging. Weitere Stationen rundeten das Aufgabenfeld ab. Die App verriet nach dem Erfüllen sofort die erreichte Punktezahl. Teilgenommen haben die Jugendfeuerwehren aus dem Seenbachtal, Grünberg, Lumda, Queckborn, Stangenrod und Reinhardshain.

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