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Frischer Sound zum Jubiläum

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Respekt: Der zweitälteste Verein der Gallusstadt feiert in diesem Jahr sein 175-jähriges Bestehen. 1842 wurde der Musikverein Grünberg gegründet – er sollte nach dem Willen seiner Stammväter uneigennützig allen Bürgern seiner Heimatstadt und dem Wohle der Stadt dienen. Am Sonntag hatte das Ensemble zum großen Jubiläumskonzert in die vollbesetzte Stadtkirche eingeladen. Geboten wurden unter der Gesamtleitung von Dirigent Matthias Seim anspruchsvolle und attraktive Werke moderner Musik für Blasorchestrierung. Die Mitwirkenden nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise durch alle künstlerischen Facetten zeitgenössischer und traditioneller Blasmusik mit Werken bekannter Komponisten. Durch das Programm führte Pfarrer i. R. Hartmut Miethe.

Respekt: Der zweitälteste Verein der Gallusstadt feiert in diesem Jahr sein 175-jähriges Bestehen. 1842 wurde der Musikverein Grünberg gegründet – er sollte nach dem Willen seiner Stammväter uneigennützig allen Bürgern seiner Heimatstadt und dem Wohle der Stadt dienen. Am Sonntag hatte das Ensemble zum großen Jubiläumskonzert in die vollbesetzte Stadtkirche eingeladen. Geboten wurden unter der Gesamtleitung von Dirigent Matthias Seim anspruchsvolle und attraktive Werke moderner Musik für Blasorchestrierung. Die Mitwirkenden nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise durch alle künstlerischen Facetten zeitgenössischer und traditioneller Blasmusik mit Werken bekannter Komponisten. Durch das Programm führte Pfarrer i. R. Hartmut Miethe.

Zunächst begrüßte Pfarrer Eberhard Hampel die Gäste und übermittelte die Glückwünsche der evangelischen Kirchengemeinde. Hampel blickt zudem auf das Weltgeschehen und die Ereignisse in Grünberg anno 1842 zurück. Dem Ziel der Gründer sei der Verein in den langen Jahren seines Bestehens immer treu geblieben.

Bürgermeister Frank Ide zeigte sich über die große Zahl der auftretenden Musiker erfreut. Der Verein, der gleichzeitig Musikzug der Feuerwehr ist, habe zahlreiche Höhen und Tiefen erlebt. Ide lobte die Aktiven, die bei Veranstaltungen in der Stadt präsent seien und diese umrahmten. Aus der Vereinsförderung der Stadt übergab der Bürgermeister einen Scheck über 800 Euro. Seitens des Hessischen Musikverbandes überbrachte Jürgen Groh (Laubach) Glückwünsche. Spreche er sonst in diesem Rahmen Ehrungen aus, dürften sich alle Mitglieder gewürdigt fühlen, denn der Gesamtverein werde für 175 Jahre ausgezeichnet.

Den musikalischen Auftakt bestritt das Geburtstagskind mit der »Festmusik« (Sei uns gegrüßt) von Richard Wagner, gefolgt von »Deutschlandbildern« nach Alfred Bösendorfer. Hiernach intonierte das Schulorchester der Theo-Koch-Schule unter Leitung von Sarah Breitstadt die »Music for the Royal Fireworks«. Es folgte gemeinsam »The Star Wars Saga« unter dem Dirigat von Heike Kratz-Gunkel. »Music from Gladiator« vom Musikverein setzte den Reigen fort, bevor Pfarrer Miethe eine Lesung einschob.

Zum Jubiläumskonzert formierte sich das Bläserensemble »MVG7« mit Sven Will, Christoph Marcinkowski, Otwin Balser, Frank Koch, Mario Kräupl, Florian Halbich, Matthias Seim und Steffen Zaha am Schlagzeug. Sie spielten »Echte Liebe«, »Aus Spaß an der Freud’« oder »Unsere Schönste«.

Mit »Westcoast Concerto« wagten sich das Orchester und Ulrike Sgodda-Theiß an ein hochklassiges Konzertstück, das im Wechselspiel zwischen Blasorchester und Klavier Seltenheitswert besitzt. Selten zu hören ist auch das Latin-Rock-Stück »Samba pa ti« von Carlos Santana; am Sonntag wurde es von Sgodda-Theiß an der Kirchenorgel und Martin Philippi an der Gitarre vorgetragen. Ein weiteres Stück des Schulorchesters war »Selection from Tarzan«. Wieder gemeinsam mit dem Musikverein erklang »Über sieben Brücken«, bevor letzterer das Programm mit dem Marsch »Mein Regiment« abschloss. Doch ohne Zugabe entließ das Publikum die Musiker nicht, so spielten diese nochmals »Über sieben Brücken«.

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