Feuerwehren für Kooperation

  • Thomas Brückner
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Grünberg(tb). Sollte die Stadt das Feuerwehrhaus mitten in Lehnheim erweitern oder doch am Dorfrand neu bauen? Eine Frage, die Grünbergs Stadtväter schon lange beschäftigt. In der letzten Sitzungsrunde hatten die Planer die Alternative vorgestellt: ein gegenüber der Urvorlage abgespeckter Umbau im Bestand und ein Neubau im Anschluss ans Baugebiet Börnchesgall samt Erweiterungspotenzial. Ersteres für rund eine Million Euro zu haben, Letzteres für rund zwei. Doch jetzt kommt eine dritte Variante ins Spiel.

Auf der Tagesordnung des Bauausschusses am Dienstag stand noch die Beschlussempfehlung für Variante 1 oder 2 ans Stadtparlament. Doch zog Bürgermeister Frank Ide die Magistratsvorlage zurück. Wie er auf Nachfrage bestätigte, hat die Stadt eine Eingabe von Nachbarn des Neubaustandorts erreicht. Darin der Wunsch, aufgrund befürchteter Emissionen (Verkehr, Lärm durch private Nutzung von Mehrzweckraum, Verschattung) diese Planung fallen zu lassen. Das Schreiben enthält zugleich Vorschläge für laut Anwohnern besser geeignete Flächen, etwa unweit des Friedhofs. "Darüber müssen wir erst mal mit den Eignern sprechen, zudem bedürfte es eines Bebauungsplans", sagte Ide. Der sodann bestätigte, bei jüngster Sitzung der Einsatzabteilungen von Lehnheim und Stangenrod seien keine Einwände gegen eine Kooperation für einen gemeinsamen Standort vorgebracht worden.

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