Fehlendes Rollenverständnis kritisiert

Es gibt eine Zaubernummer, an die sich jeder in Deutschland wenden kann, sollte einmal ein großes und eventuell gefährliches Problem entstehen. Und unter dieser Nummer erreicht man Helfer die immer bereit sind, ihren Mitbürgern zu helfen und sich unter Umständen selbst in Gefahr begeben um ihnen zu helfen. Jeder kennt diese Nummer vom Kindesalter an – es ist die 112. Mit dieser kleine Geschichte begrüßte Helmut Muhm, Bereichsleiter EMEA (Europe, Middle East, Africa) bei der Firma Bender in Grünberg, seine Gäste zum Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbands.

Es gibt eine Zaubernummer, an die sich jeder in Deutschland wenden kann, sollte einmal ein großes und eventuell gefährliches Problem entstehen. Und unter dieser Nummer erreicht man Helfer die immer bereit sind, ihren Mitbürgern zu helfen und sich unter Umständen selbst in Gefahr begeben um ihnen zu helfen. Jeder kennt diese Nummer vom Kindesalter an – es ist die 112. Mit dieser kleine Geschichte begrüßte Helmut Muhm, Bereichsleiter EMEA (Europe, Middle East, Africa) bei der Firma Bender in Grünberg, seine Gäste zum Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbands.

Zusammensitzen und Gespräche führen, egal ob zwischen Feuerwehrleuten, Feuerwehr und Politik und anders – das ist seit Jahren das Motto des Neujahrsempfangs des Kreisfeuerwehrverbands. Am Freitag trafen sich dazu Einsatz- und Führungskräfte der Feuerwehren sowie Vertreter aus Politik und von Unternehmen.

Was beschäftigte den Feuerwehrverband 2018? Da ist zu aller erst die Ausbildung der Einsatz- und Führungskräfte zu nennen. "Das Ausbildungsprogramm wurde etwas heruntergebrochen und der Schwerpunkt auf die Vermittlung von Führungsqualitäten gelegt", erklärte Jens Richmann – er übernahm als stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands die Moderation des Neujahrsempfangs von dem kurzfristig erkrankten Vorsitzenden Michael Klier. "Bei unserer Klausurtagung waren wir uns einig, dass Führungskultur an der Spitze – sprich bei den Bürgermeistern – beginnt und über die Leiter der Feuerwehr auf allen Führungsebenen gelebt werden muss".

Aber dafür benötigt man auch das entsprechende Werkzeug in der Tasche: Dafür wurde im vergangenen Jahr auch eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit der Erstellung eines Leitfadens für die Ausbildung der Führungskräfte beschäftigte. Der in der Gruppe erstellte "Leitstern" soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Daneben kommt es zu Konflikten im Zusammenspiel zwischen Einsatzabteilung und Feuerwehrverein. Hier vermutet die Verbandsführung ein fehlendes Rollenverständnis und den immer schnelleren Takt, in dem Führungspositionen niedergelegt werden, als Ursache.

Auch die Kooperation mit den Gießener Stadtwerken zu dem Wettbewerb "Feuerwehr der Zukunft" wird sich 2019 fortsetzen: Der Kreisfeuerwehrverband hofft hier wieder auf rege Beteiligung der Feuerwehren. Ein Motto unter dem der Wettbewerb in diesem Jahr stattfinden soll gibt es nicht – das bedeutet, man kann sich mit einer Vielzahl von Aktionen beteiligen.

Daneben freut sich der Kreisfeuerwehrverband auch auf denn Kreisverbandstag, der in diesem Jahr am 25. August in Nonnenroth stattfinden soll. Auch die Neuwahlen des Verbandsvorstands stehen in diesem Jahr an: Diese werden bei der Verbandsversammlung am 14. Juni in Villingen stattfinden.

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