Etat noch stärker belastet

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Grünberg(dis). Einstimmige Beschlüsse prägten die Sitzung von Grünbergs Stadtverordneten am Donnerstag. Neben dem Nachtragsetat (die GAZ berichtete) traf dies etwa für den Waldwirtschaftsplan 2021 zu. Dieser weist zunächst ein Defizit von 121 000 Euro aus. Wie Bürgermeister Frank Ide jedoch zu beachten bat, belastet der Stadtwald den Haushalt doch um einiges mehr. Man rechne mit einem Minus von sogar 207 000 Euro im Ergebnishaushalt, da hier erst die städtischen Aufwendungen vollständig erfasst würden. Einstimmig war auch das Votum zur Festsetzung des Grundstückspreises für den dritten Abschnitt des Baugebiets "Kartenstück" in Harbach. Verlangt werden hier 114 Euro/qm. Die Kosten für Abwasser- und Wasseranschluss der Grundstücke sind darin nicht enthalten, werden im Kaufvertrag ausgewiesen.

Neuer alter Schöffe

Die Neufassung der Vergaberichtlinien der Stadt wurde mit 19 Ja- bei neun Nein-Stimmen und vier Enthaltungen angenommen. Der Vorschlag von Birgit Otto (CDU), die Wertgrenzen bei der Berechtigung zur Auftragsvergabe durch Magistrat, Bürgermeister und Stadtwerke um 5000 auf 10 000 Euro abzusenken, fand kein Gehör. Als Vorsteher für das Ortsgericht Grünberg V (Lardenbach, Klein-Eichen, Stockhausen, Weickartshain) wurde Lothar Döhler einstimmig benannt. Eingebracht wurde auch der Etatentwurf 2021 (Bericht folgt). Die Ausschussberatungen dazu beginnen am 11. November, 19 Uhr, in der Gallushalle.

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