Im Schlossmuseum wird die Baugeschichte des historischen Stadtkerns deutlich - aufgenommen in Vor-Corona-Zeiten. FOTO: PM
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Im Schlossmuseum wird die Baugeschichte des historischen Stadtkerns deutlich - aufgenommen in Vor-Corona-Zeiten. FOTO: PM

Entdeckungsreise in die Geschichte

  • vonred Redaktion
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Grünberg(pm). Für viele der 26 Dienstagswanderer war die Stadt Romrod kürzlich ein Ziel mit vielen Fragezeichen: "Was wird uns dort wohl erwarten?" Nach der Begrüßung wurde zunächst im Schlossmuseum ein Film über die Ausgrabungsarbeiten im Schlosshof gezeigt. Man wurde ins 12. Jahrhundert versetzt, als die Vorfahren Zeichen der hiesigen Baukunst setzten. Diese hatte man konserviert und so nach 800 Jahren ausstellungsreif gemacht.

Das Museum vermittelt einen interessanten Einblick in die Geschichte und Lebensweise der Schlossbewohner. Bis 1400 waren die "Herren von Romrod" die Hausherren, bis über mehrere Wechsel die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das Schloss für die symbolische Summe von einer D-Mark 1997 übernahm. Besucher, die sich für Geschichte interessieren, kamen hier voll auf ihre Kosten.

Im Anschluss stand das Schloss auf dem Programm. Die ehrwürdigen Mauern beherbergen jetzt u. a. ein Hotel. Bei seiner mit Witz und Sachverstand gespickter Führung erzählte H. Norwick auch vom erheblichen finanziellen Beitrag zur Sanierung durch H. Reemtsma. Die ganz wichtige Bedingung zu seiner Spende in Höhe von 7 Millionen DM war, dass das Schloss immer für die Öffentlichkeit begehbar sein müsste. Als Schlusselement eines lehrreichen und interessanten Nachmittags durfte der Kaffee natürlich nicht fehlen. Der öffentliche Teil des Seniorenwohnheims "Haus Schlossblick" bietet als Mehrgenerationenhaus der Bevölkerung von Romrod und auch Besuchern Kaffee und Kuchen in einer geselligen Atmosphäre.

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