Engagement reicht über die Gemeindegrenzen hinaus

  • vonHans-Joachim Losert
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Grünberg(fp). Es komme nicht nur auf blanke statistische Zahlen an. Genügend und gut ausgebildetes Personal sei vor allem bei Einsätzen gefragt, dies werde bei der Freiwilligen Feuerwehr Queckborn vorbildlich umgesetzt, lobte Stadtbrandinspektor Jörg Sprankel die Aktiven. 31 Kräfte wurden 2019 zu 22 Einsätzen gerufen. Zusätzlich engagieren sich die Mitglieder bei weiteren Aufgaben, auch kreisweit. Damit nicht genug: die Brandschützer richten den Kreisverbandstag in diesem Jahr aus.

Sieben Brände, zwölf technische Hilfeleistungen und drei sonstige Alarmierungen beschäftigten die Einsatzabteilung 2019, berichtete Wehrführer Daniel Raschke bei der Hauptversammlung am Samstagabend. Die Wehr kann mit 31 Aktiven auf einen soliden Personalbestand zurückgreifen. Darunter sind sieben Frauen, 17 Atemschutzgeräteträger und acht geeignete Kräfte für den Einsatz im Chemiekalienschutzanzug. Alle bildeten sich bei 24 Übungen und zwölf absolvierten Lehrgängen fort.

Die Wehr ist fest integriert in der Gefahrstoffgruppe des Kreises, es gab vier Übungen. Ferner lernte man gemeinsam im Teilraum mit Harbach und Göbelnrod. Brandschutzerziehung übernahm man im Kindergarten "Tausendfüßler" und bei den Ferienspielen.

Mehr Raum nötig

Gut aufgestellt ist auch die Jugendfeuerwehr. Julia Ruch berichtete von der Teilnahme am Stadtpokal und Kreisentscheid sowie am Gaudi-Wettkampf aller Grünberger Nachwuchslöscher. Man begleitete zwei Laternenumzüge und fuhr in den Movie-Park nach Bottrop. Im Rahmen der Fahrzeugübergabe wurde eine Schauübung vorgetragen. In der Kinderfeuerwehr erhielten 20 Teilnehmer das Tatzenabzeichen, informierte Betreuerin Katharina Keil. Besonders in Erinnerung ist eine gemeinsame Übung mit der Rettungshundestaffel geblieben. Acht Kinder sind in die Jugendfeuerwehr gewechselt. Momentan ist die Aufnahmesperre in dieser Abteilung aufgehoben. Die elf Zugehörigen in der Ehren- und Altersabteilung leisteten tatkräftige Unterstützung bei Veranstaltungen.

Für alle Abteilungen wird Raum benötigt. Durch das Ende der Arbeit des Roten Kreuzes in Queckborn kann man die Räumlichkeiten direkt am Gerätehaus nutzen, sagte Raschke. Seit Jahren steht aber das Parkplatzproblem bei Veranstaltungen in der Sport- und Kulturhalle im Raum. In seinem Grußwort zeigte Bürgermeister Frank Ide nun einen ersten Entwurf eines Landschaftsplaners. Neben den Maßnahmen zur Aufwertung der Sport- und Kulturhalle, sollen auch die angemahnten Maßnahmen des technischen Prüfdienstes für die Feuerwehr umgesetzt werden. Ide dankte den Kräften für die geleistete Arbeit. Befördert wurde Carola Junker zur Feuerwehrfrau-Anwärterin. Feuerwehrmann-Anwärter sind Kevin Schwarzhaupt und Pascal Dey. Marcel Blosche wurde Feuerwehrmann und Florian Langer ist Oberfeuerwehrmann.

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