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Noch steht sie, aber nicht mehr lange: Die Scheune gegenüber dem Bürgerhaus Beltershain wird abgerissen. Foto: tb

Endlich naht die Abrissbirne

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Grünberg(tb). Das Problem hat bereits viele Jahre auf dem Buckel, ebenso das Bemühen der Beltershainer um eine Lösung. Edwin Magel, seit 13 Jahren bereits Ortsvorsteher des Grünberger Stadtteils, noch viel länger Mitglied des Ortsbeirates und Vorstand des Sportvereins, kann ein Lied davon singen.

Finden im Dorfgemeinschaftshaus - in der Aspengasse mitten im Ort situiert - Veranstaltungen statt, dann sind die Straßen rundum zugeparkt. Nicht anders bei Beerdigungen, liegt doch der Friedhof direkt hinter dem Bürgerhaus. "Wir haben praktisch keinen Parkplatz", sagt Magel.

Mit "wir" ist im engeren Sinne die Stadt Grünberg gemeint. Einzig ein von privat angepachtetes Grundstück, "befestigt" mit einer wassergebundenen Decke, gegenüber vom Dorfgemeinschaftshaus steht als Frei- beziehungsweise Stellfläche für Autos zur Verfügung. In wenigen Wochen aber soll besagtes Problem behoben sein.

Die Stadt hat das Grundstück gekauft. Jetzt heißt es nurmehr Warten auf die endgültige Genehmigung des Landkreises, um die große Scheune im rückwärtigen Bereich abzureißen.

60 000 Euro sollen reichen

Die Finanzierung nämlich steht: Einstimmig hat Grünbergs Stadtverordnetenversammlung in ihrer jüngsten Sitzung die Mittel freigegeben, somit kann die Abrissbirne endlich Kurs auf Beltershain nehmen. Magel zeigte sich gegenüber der Gießener Allgemeinen Zeitung hoffnungsfroh, dass die Arbeiten noch im alten Jahr erledigt werden können.

Grundlage der Entscheidung des Plenums war eine recht junge Kostenschätzung von Anfang Oktober. Danach sollen 60 000 Euro reichen, um das Anwesen niederzulegen und den Schutt zu entsorgen. Wohlgemerkt: Besagte Schätzung ist inklusive Steuer.

Wie im Vorfeld im Bau- und Verkehrsausschuss zu erfahren war, handelt es sich tatsächlich "nur" um einen Teilabbruch. Denn die Grundmauern und der alte Kuhstall rechter Hand bleiben erhalten.

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