Kreisstraße halbseitig gesperrt

Endausbau in "Börnchesgall" beginnt – 75 000 Euro teurer

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Die "Börnchesgall" in Lehnheim ist nahezu komplett bebaut, somit steht – sozusagen als letzter Akt der Erschließung – der Straßenendausbau an. Im März sollen es losgehen, vier Monate später soll alles fertig sein. Davon betroffen ist auch der überörtliche Verkehr: Wie Laura Krämer und Otfried Heineck (Ingenieurbüro Ohlsen) soeben vor dem Bauausschuss des Stadtparlaments erläuterten, wird die Einmündung auf die Kreisstraße etwas verschoben, dafür muss die Straße nach Stangenrod halbseitig gesperrt werden.

Die "Börnchesgall" in Lehnheim ist nahezu komplett bebaut, somit steht – sozusagen als letzter Akt der Erschließung – der Straßenendausbau an. Im März sollen es losgehen, vier Monate später soll alles fertig sein. Davon betroffen ist auch der überörtliche Verkehr: Wie Laura Krämer und Otfried Heineck (Ingenieurbüro Ohlsen) soeben vor dem Bauausschuss des Stadtparlaments erläuterten, wird die Einmündung auf die Kreisstraße etwas verschoben, dafür muss die Straße nach Stangenrod halbseitig gesperrt werden.

Wie an dem Sitzungsabend kundgetan, kommt (auch) diese Baumaßnahme teurer als gedacht. Erforderlicher Nachschlag beläuft sich auf 75 000 Euro brutto, die Gesamtkosten klettern auf 476 000 Euro. Die Gründe: Wie die Submission im Januar ergab, lag das günstigste Angebot 45 000 Euro höher als dereinst die vom Ingenieurbüro geschätzten Kosten. Zum anderen wird für 30 000 Euro ein Leerrohr für ein Glasfaserkabel verlegt. "Bei der ersten Planung vor 13 Jahren hat da noch keiner an Breitband gedacht", erklärte Bürgermeister Frank Ide. Und auch, dass die Anlieger mit der Funklösung nicht zufrieden seien.

Die Verlegung freilich erfolgt nur vorsorglich, denn offen ist, wann ein Anbieter die Leitung einzieht. Die Telekom, so hieß es am Mittwoch, erachte das "Bestandsnetz" fürs Erste als ausreichend. "Hier ist die Politik gefragt", meinte wiederum Heineck und verwies auf den geringen Einfluss des flachen Landes bzw. der hiesigen Politiker. Die 30 000-Euro-Ausgabe habe Sinn: "Wirtschaftlicher wird’s nie mehr." Das Votum für den Nachschlag war einstimmig.

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