Kita-Busse bleiben

Elternprotest von Erfolg gekrönt

  • Thomas Brückner
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Grünberg(tb). Man werde für den Kita-Bus kämpfen, hatte eine Sprecherin des Gesamtelternbeirats am Dienstagmittag gegenüber der GAZ klargestellt. Am Abend dann sollte sich zeigen: Die Magistratsvorlage, wonach die Stadt den Bus einstellen und 30 000 Euro sparen wolle, dürfte im Stadtparlament keine Chance haben. Der Sozialausschuss votierte einstimmig mit Nein.

Der Gesamtelternbeirat unterstützte also jene Väter und Mütter, die den Erhalt des städtischen Service fordern, der von 40 bis 60 Knirpsen genutzt wurde. Schließlich gebe es doch einige Eltern, die mangels Auto nicht wüssten, wie sie die Kleinen in den Hort bekommen sollen. Allein in Stockhausen seien es sieben.

Vor dem Sozialausschuss beleuchtete Bürgermeister Ide die Thematik umfassend, ließ dabei weder die Einsparung für die Stadt noch die Nachteile, etwa für Flüchtlingskinder, außen vor. Dass die 20 000 bis 30 000 Euro anders einzusparen seien, meinte etwa Reinhard Ewert (Grüne), was das klare Votum wohl begünstigte: Am Ende kam man überein, eine Begleitung der Kids durch Eltern zu prüfen und mit der VGO über eine Absenkung des Zuschusses von 15 000 Euro (auch für Extrafahrten für Kita-Kinder gezahlt) zu reden.

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