Stadtparlament:

Einsatzkräfte der Feuerwehr vorrangig impfen

  • Thomas Brückner
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Grünberg (tb). Die neue Legislatur nimmt Fahrt auf, auch Grünbergs Stadtverordnetenversammlung hat sich konstituiert, diesmal begleitet von ungewohnt harschen Tönen (die Gießener Allgemeine berichtete). Eröffnet hatte die Sitzung Bürgermeister Frank Ide. Dass immerhin 13 der 37 Mandatsträger ihm erstmals gegenübersäßen, stellte der FW-Politiker heraus.

Und hoffte, trotz des Streits der vergangenen Tage, auf »Rückkehr zur Sachlichkeit und einen respektvollen Umgang«.

Reinhard Ewert übernahm sodann - bis zur Wahl des Vorsitzenden - als Alterspräsident die Sitzungsleitung. Der 75-Jährige ermunterte die Neuen, die »Chancen des frischen Blicks auf die Parlaments- arbeit zu nutzen«. Und auch mal, selbst in der eigenen Fraktion, gegenzuhalten. »Widerspruch wirkt auch in diesem Rahmen enorm belebend.« Wer lange dabei sei, bringe nicht nur viel positive Erfahrung mit, sondern zuweilen auch eine gewisse Blindheit - er wisse, wovon er rede (Ewert gehört dem Stadtparlament seit 1985 an, die Red.).

Für die neue Legislatur wünschte sich der Grünen-Politiker frühzeitige Kommunikation und Information - der Fraktionen untereinander, aber auch durch die Verwaltung. Denn späte Beteiligung der parlamentarischen Gremien, das habe die Vergangenheit gezeigt, führe zu Missverständnissen und gegenseitigen Blockierungen.

Wiewohl erst am Abend der Stadtverordnetensitzung vorgelegt, wurde ein Resolutionsantrag der SPD einstimmig beschlossen. Danach unterstützt Grünbergs Stadtparlament die Forderung des Kreisfeuerwehrverbands nach prioritärer Impfung der Einsatzkräfte.

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