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Ein Gerätehaus für Lehnheim und Stangenrod

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Von: Thomas Brückner

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Grünberg (tb). Mit dem einstimmigen Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Donnerstagabend dürften endgültig die Weichen gestellt sein, wird Grünberg neue, kooperative Wege im Brandschutz beschreiten.

War im Vorjahr noch die Sanierung des alten Feuerwehrgerätehauses in Lehnheims Ortsmitte, dann ein Neubau für die örtliche »Löscheinheit« am Ortsrand geplant, soll es jetzt doch ein gemeinsamer Stützpunkt mit Stangenrod sein. Wie berichtet, ist dafür ein Grundstück unterhalb der Kernstraße, einige Meter entfernt von der K 39, vorgesehen. Grob geschätzte Kosten: 3,5 Millionen Euro, etwa anderthalb Millionen mehr als bei der »unkooperativen Urplanung«.

In dem Grundsatzbeschluss sah Daniel Raschke, Co-Fraktionschef der Freien Wähler, ein »richtiges Signal für die Bürger und die Feuerwehr«. Nicht anders die anderen Redner, alle würdigten die Bereitschaft der Feuerwehren, gemeinsame Sache zu machen.

Was auch Einsparungen ermögliche, wie Reinhard Ewert (Grüne) meinte. Da freilich die Investition (erwartbare Förderquote beträgt 30 Prozent, die Red.) schon gewaltig, möge die Verwaltung daher regelmäßig über die Kostenentwicklung informieren, forderten sowohl Anita Weitzel (SPD) als auch Julian Sann (CDU). Letzterer bat insbesondere eines zu beachten: »Die Initiative kam hier von der Feuerwehr selbst.«

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