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Ein Teil der 17-köpfigen Gruppe bei der Fahrt durch die Eifel.

Mit dem Rad durch den Tunnel

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Grünberg (dis). "Als die da wegen ihrer Wildheit und Rauhigkeit übel berüchtigt sei", schrieb der Dichter Ernst Moritz Arndt 1832 über die Eifel. Ob dieses Zitat auch heute noch gilt, das wollte die Rennradabteilung des RSC Grünberg austesten. Die Wahl fiel in diesem Jahr auf die Eifel, da der Großteil der Teilnehmer dort noch nie mit dem Rad unterwegs war.

Schon traditionell veranstaltet die Rennradsparte des RSC Grünberg am ersten August-Wochenende einen dreitägigen Ausflug. Dabei "erfährt" man jedes Mal neue Regionen im Umkreis von bis zu 300 Kilometern. Bislang ging es schon in den Thüringer Wald und den Harz. Grundgedanke des Rennradwochenendes sei es nicht, ein "Trainingslager" zu absolvieren, sondern gemeinsam in angemessenem und moderatem Tempo die Gegend zu erkunden, sagten die Ausrichter.

Am Freitag erfolgte die Anreise nach Daun. Insgesamt 17 Teilnehmer zählte Spartenleiter Christoph Merkelbach. Auch drei Teilnehmer aus dem befreundeten Radsportclub Arnstadt, mit denen das Rennradwochenende seit Jahren gemeinsam angeboten wird, rollten mit. Die Organisatoren bemühten sich, die Touren so zu wählen, dass sie für möglichst jeden zu fahren waren. In dem welligen Terrain keine ganz leichte Aufgabe. Aus diesem Grund fuhren Friedhelm Görge und Werner Möstl als Erkundungstrupp eine Woche vorher schon für zwei Tage in die Eifel, um die Strecken kennenzulernen.

So startete die Gruppe am Freitagnachmittag zur ersten Tour. Die "Schlitzohr-Runde" führte über 55 Kilometer mit 900 Höhenmetern zunächst nach Süden im Listertal bis nach Manderscheid mit seiner imposanten Niederburg. Dann führte die Strecke wieder steil hinauf zum Kloster Buchholz um schließlich in weitem Bogen am Pulvermaar vorbei zurück nach Daun zu führen.

Am Samstag wurde die längste Tour gefahren, wobei man den Leistungsvermögen der einzelnen Teilnehmer entsprechend mehrere Gruppen bildete. Die Tour begann für alle auf dem Maare-Moselradweg mit einer Durchfahrt durch den 560 Meter langen Tunnel "Großes Schlitzohr". Später trennten sich die Gruppen. Die Strecken führten am Ulmener Maar und am Schalkenmehrener Maar vorbei. Insgesamt wurden an diesem Tag 85 bzw. 105 Kilometer mit bis zu 1700 Höhenmetern zurückgelegt. Am Sonntag erfolgte zum Abschluss eine gemeinsame 55-Kilometer-Tour von Daun nach Norden mit dem Ziel Nürburgring, dort legte man einen kleinen Boxenstopp mit Kaffeepause ein.

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