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Christel und Hans Schmidt sind heute seit 70 Jahren verheiratet.

Christel und Hans Schmidt feiern Gnadenhochzeit

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Grünberg (dis). In Göbelnrod blicken Hans und Christel Schmidt geb. Clement heute auf 70 gemeinsame Ehejahre zurück. Ihre Gnadenhochzeit feiern sie dann mit ihren Angehörigen zusammen am morgigen Feiertag.

Die Jubilarin stammt aus Offenbach und besuchte dort die Volksschule. Am 18. März 1944 wurde die heute 89-Jährige bei einem Luftangriff mit ihrer Familie ausgebombt und kam am 1. April 1944 mit ihrer Mutter sowie zwei Schwestern nach Göbelnrod. Der Vater war in jungen Jahren verstorben. Nach der Schulzeit sowie der Konfirmation am 9. April 1945 in der Kirche auf dem Wirberg war sie in den folgenden zwei Jahren in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Göbelnrod tätig und arbeitete dann mit Unterbrechungen bis 1959 bei der Firma Matrapol in Gießen. Anschließend widmete sie sich ihrer Familie. Neben ihrer aktiven Tätigkeit im Karnevalverein stand sie 18 Jahre lang an der Spitze der örtlichen Frauenhilfe und wirkte elf Jahre im Kirchenvorstand mit.

Der Jubilar besuchte in seinem Heimatort Göbelnrod die Volksschule und wurde im April 1943 in der Kirche auf dem Wirberg konfirmiert. Sein Berufsleben begann 1943 als Jungwerker bei der einstigen Bahnmeisterei in Grünberg. Von 1949 bis 1957 war der heute 90-Jährige auf dem Bau als Maurer beschäftigt. In der Folge wechselte er wieder zur Bundesbahn und arbeitete 20 Jahre beim Gleisbauhof Hanau im Bereich Unterhaltung des Schienennetzes. Ab 1977 bis zur Pensionierung im Jahr 1991 war Hans Schmidt als Bahnbusfahrer im Linienverkehr unterwegs. Er ist Mitgründer der Freiwilligen Feuerwehr und unterstützt den Sportverein weiterhin durch seine Mitgliedschaft.

Gerne ist das Jubelpaar mit dem Wohnwagen bis nach Spanien und Ungarn gereist, heute besucht es zweimal pro Woche das Hallenbad in Laubach zum Schwimmen. An dem Ehrentag werden drei Kinder, drei Schwiegerkinder, sechs Enkel nebst Angehörigen und fünf Urenkel die Reihe der Gratulanten anführen.

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