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"Nimm die Stunden, wie sie kommen": Der Jubiläumschor unter der Leitung von Natascha Emmich.

Bunter Melodienreigen

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Grünberg (pm). Der Grünberger Stadtteil Göbelnrod stand am Samstagabend ganz im Zeichen des Chorgesanges, feierte doch der Frauenchor des örtlichen Gesangvereins sein 40-jähriges Bestehen. Vorsitzender Jürgen Scharle begrüßte zahlreiche Gastvereine und Ehrengäste, darunter Bürgermeister Frank Ide, Ortsvorsteher Jens Müll sowie Hans-Georg Täubner-Damster, den Vorsitzenden des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes. Mit einem irischen Segenslied und dem Volkslied "Nimm die Stunden wie sie kommen" eröffnete der Frauenchor des Gesangvereins "Eintracht" Göbelnrod den musikalischen Abend. Vereinsmitglied Manfred Fuchs führte als Moderator durch das Programm.

Rückblick - Ehrungen - viel Musik

In seinem kurzen Rückblick erinnerte er daran, dass 1979 unter dem damaligen Chorleiter Horst Schepp, das Bedürfnis bestand, neben dem Männerchor auch einen Frauenchor ins Leben zu rufen. Ad hoc waren es 26 Sängerinnen, die den Singbetrieb aufnahmen und im gleichen Jahr die ersten Erfolge im "Sängerinnen-Wettstreit" erzielten. Chorleiter Johann Wolfgang Horst übernahm den Chor und führte ihn kompetent bis zu seinem Tode. Natascha Emmich (Göbelnrod) leitet seitdem aufstrebend die aktiven Sängerinnen, das Ensemble wird ergänzt von einigen Sängern. Die Gründerinnen Elisabeth Luh, Karin Cupok, Gisela Struck und Rita Schmidt singen noch heute im Chor.

Grußworte des Bürgermeisters, des Ortsvorstehers und von Vertretern diverser Gastvereine schlossen sich an. Grüße des Kirchspiels Wirberg übermittelte Lydia Grasmäher in Vertretung von Pfarrer Schmidt.

Die Urkunde des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes erhielten die langjährig Aktiven Jürgen Scharle, Rita Schmidt, Karin Cupok, Gisela Struck, Elisabeth Luh und Christiane Rössiger. Durch den Verein geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Jürgen Scharle, Christiane Rössiger, Corinna Gans und Helga Dongov. Für 30 aktive Jahre geehrt wurde Conny Döring, für 40-jährige Vereinszugehörigkeit aktiv und passiv waren es die Gründungsmitglieder Elisabeth Luh, Thea Seip, Birgit Fuchs, Karin Cupok, Helga Müller, Christel Münch, Irmgard Becker, Margot Vollhardt, Monika Lipp, Birgit Kessler, Rosemarie Luh, Christa Nau, Rita Schmidt.

Danach ging es nonstop musikalisch weiter. Den Reigen der Darbietungen eröffnete der gemischte Chor GV Germania 1894 Harbach (Dirigentin: Olga Hasse) u. a. mit "Heute hier - morgen dort" und Udo Jürgens’ "Ich glaube". Es folgte der GV Eintracht 1908 Reinhardshain (L.: Gernot Assmann) u. a. mit "Wunder geschehn" (Nena) und "Lass die Sonne in Dein Herz" (Gruppe Wind). Dann erklang der "Walzer Nr. 2" von Schostakowitsch, brillant inszeniert von Natascha Emmich (Klavier), Benny Janz, Inna Janz und Ester Kukus (Geigen) vom Jubiläumsverein GV Eintracht Göbelnrod.

Fortgesetzt wurde der Liederreigen vom gemischten Chor des Gastgebers mit dem Song "Mich trägt mein Traum" von Benny Andersson (ABBA), dann erklang ein Volkslied in russischer Sprache. Seine Aufwartung machte dann der Männerchor des MCC Concordia 1864 Rüddingshausen (Dirigent: Markus Hoffmann) u. a. mit "La Montanara" und "Weit weit weg" (Hubert von Goisern). Der Männerchor des GV Eintracht 1892 Saasen bereicherte den Melodienstrauß sowohl mit seinem Männerchor (u. a. "Das Tal", "Der Schäfer") und dem gemischten Chor mit "Tum Balalayka" und dem Lied "Theater", den Katja Ebstein einst berühmt machte.

Der Männergesangverein Sängerkranz Beltershain (Dirigent: Wolfgang Hofmann in Vertretung für Andreas Schneider) gratulierte u. a. mit "In Junkers Kneipe" und "La Morettina". Den Schlusspunkt setzte der Jubilar GV Eintracht Göbelnrod mit "Capri Fischer" und "Sei behütet". Lang anhaltender Applaus galt allen Mitwirkenden des musikalisch bunten Abends. Moderator Manfred Fuchs dankte in seiner Laudatio ganz besonders dem GV Sängerkranz 1896 Bersrod, dessen Akteure zwar anwesend waren, jedoch aufgrund massiver Krankheitsausfälle in der Sängerschaft nicht auftreten konnten.

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