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Fachliche Beratung wird bei der Gewerbeschau in und an der Gallushalle großgeschrieben.

Breitgefächertes Leistungsspektrum

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Grünberg (fp). "Eine Stadt braucht das Gewerbe, und für den Einzelhandel oder das Handwerk wiederum ist es wichtig, dass die Stadt funktioniert", stellte Bürgermeister Frank Ide in seiner Rede zur Eröffnung des "Schaufensters" am Samstagmorgen heraus. Mit über 80 Ausstellern zählte die Grünberger Gewerbeausstellung - bereichert durch ein buntes Rahmenprogramm und Fachvorträge - wieder zu den größten ihrer Art im Landkreis Gießen.

Dass die Gallusstadt funktioniere, so weiter der Rathauschef, belegten regelmäßige Umfragen. Diese bescherten dem Einkaufs- und Gewerbestandort stets gute Noten. "Die Geschäfte in der Innenstadt wirken zum Wohl ihrer Kunden."

Krämermarkt vom Regen "verwöhnt"

Ide ließ die Leerstände nicht unerwähnt. Derzeit seien es fünf Ladenlokale, doch deute sich bis Weihnachten Abhilfe an. Der Bürgermeister gab zudem bekannt, dass beim interkommunalen Gewerbegebiet an der A 5 bei Lumda die letzten Maßnahmen zur Verwirklichung liefen und im kommenden Jahr wohl die Vermarktung beginnen könne.

Marktfrau Andrea Strauch dankte nun den Ausstellern, die viel Herzblut in die Präsentation ihrer Stände investierten. Musikalisch umrahmte das gemeinsame Blechbläserensemble von Theo-Koch- sowie Musik- und Kunstschule Grünberg die Eröffnung.

Die Gewerbeschau repräsentierte ein breites Leistungsspektrum des heimischen Handels, Handwerks und der Dienstleistungsbranche. So gab es etwa rund um Hausbau oder Renovierung zahlreiche Gesprächspartner, kamen wertvolle Tipps für die Gesundheit von Pflegediensten, Krankenkassen oder Fitnessstudios. In einem der drei Zelte und auf dem Freigelände stellten die Autohäuser ihre neuesten Modelle vor. Für Reisewillige hatten Busunternehmer passende Vorschläge. Wiederbelebt wurde das Angebot an Vorträgen in der Gallushalle. Neben Gesundheitsthemen standen dabei das mobile Bezahlen oder der IT-Bereich im Fokus. Die Resonanz auf die Referate war allerdings verhalten.

Das Rahmenprogramm bot Spektakuläres: Bei den Asgard Throwers aus Hungen/Münster durfte man seine Geschicklichkeit im Doppelaxtwerfen testen. Wenige Schritte weiter gestalteten Wandergesellen kleine Herzen aus Schieferplatten. Neben eigenen Aktionen hatten alle Aussteller Preise für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt. Dazu musste am Stand der Stadt Grünberg eine Frage zur Gewerbeausstellung richtig beantwortet werden. Jugendfeuerwehr und das THW Grünberg zeigten derweil Fahrzeuge und Geräte, informierten über ihre Arbeit.

Zum verkaufsoffenen Sonntag hatte der Einzelhandel in die Innenstadt eingeladen. Neben der fachlicher Beratung fanden die Kunden hier einen kleinen Krämermarkt.

Der Besuch blieb allerdings, wohl aufgrund des schlechten Wetters, unter dem der Vorjahre. So wurde auch die angekündigte Hüpfburg für den Nachwuchs nicht aufgebaut. Farbtupfer im Grau des Regens setzten allerdings die Riesenseifenblasen, die eine Akteurin auf dem Marktplatz zauberte.

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