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Nicht alle Bienen sind im Bienenstock zu Hause. Mit dem Bau eines kleinen Insektenhotels helfen Kinder den Wildbienen.

Bienenfleißige Kinder am Eisteich

  • VonHans-Joachim Losert
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Grünberg (fp). Höhere Temperaturen stellen für Bienen in der Regel kein Problem dar. Die Hitze am Samstagnachmittag verlangte ihren zweibeinigen Freunden jedoch einiges ab. Trotzdem »summte« es am Eisteich beim »Kunterbunt«-Familiennachmittag: Initiatorin Bettina Henß hatte einen unterhaltsamen und lehrreichen Nachmittag rund um das Thema »Biene« versprochen.

Eingeladen hatten das Familienzentrum und die evangelische Kirche Grünberg. Gemeinsam mit dem heimischen Bienenzuchtverein gab es an neun Stationen viel zu basteln, malen, tanzen oder singen. Eine Imkerin des Vereins stellte gemeinsam mit weiteren Mitgliedern die Insekten und deren Tätigkeiten vor und verteilte Honig-Kostproben.

Zum Motto »Die kleine Biene unterwegs« begann sogleich an der ersten Station das Basteln. Um den Finger gewickelt, ging der »gemeinsame Bienenflug« los. Da nicht alle der kleinen Honigproduzenten in Stöcken leben, bauten die Kinder ein kleines Insektenhotel. Weitere Aufgaben waren das Singen eines Bienenliedes oder ein -tanz. Mit Pinsel und Stempel galt es, eine große Bienenwabe gemeinsam zu gestalten. Die Produktion von Honig unterstützten die Kinder spielerisch mit dem Sammeln von Pollen. Freunde der nützlichen Insekten zu entdecken, war eine weitere Aufgabe. Diese waren als Bilder an Bäumen angezeigt. Die Kinder konnten sie auch in Gläsern sammeln und an der Experimentierstation unter die Lupe nehmen. In einem aufgemalten Labyrinth war der Weg von der Blume zur Biene zu finden.

Zielgruppe des lehrreichen und kurzweiligen Nachmittages waren Familien mit Kindern unter vier Jahren. Im »Bienenstock« war aber auch ein älterer Teilnehmer zu finden: Bürgermeister Frank Ide half beim malerischen Entstehen der Bienenwabe mit. Mit dieser Veranstaltung werde auch deutlich, dass sich Grünberg nicht im Dornröschenschlaf befinde, sondern durchaus kreativ, aber vor allem sicher, in Pandemiezeiten Veranstaltungen anbiete. FOTO: FP

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