Ausgleichsflächen auf dem Prüfstand

  • Thomas Brückner
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Grünberg (tb). Sicherstellung der ordnungsgemäßen Nutzung und Pflege der Fläche; mehr Transparenz und Akzeptanz durch Information des Parlaments wie der Öffentlichkeit - die Grünen-Fraktion begründet damit ihren Antrag, der der Verwaltung einiges an Hausaufgaben aufträgt.

Da einstimmig vom Stadtparlament beschlossen, hat diese eine Liste aller öffentlichen Flächen vorzulegen, auf denen Ausgleichmaßnahmen erfolgt oder Ökopunkte generiert wurden. Inklusive Stand, Träger und finanziellem Ergebnis der Maßnahmen, und zwar seit 2011. Begründet wird der Antrag auch mit »starken Beeinträchtigungen« von Ausgleichsflächen, etwa am Äschersbach in Queckborn oder im Baumgartenfeld III.

In der jüngsten Sitzung des Plenums bei einer Neinstimme und neun Enthaltungen beschlossen wurde ebenso der geänderte CDU-Antrag »Bewerbung für Kompass-Initiative des Landes«. Zunächst sollen nun Vertreter der Polizei oder einer »Kompass«-Kommune eingeladen werden. Julian Sann (CDU) verwies auf einige Problembereiche in Grünberg, was Sicherheit, Sauberkeit, aber auch Rechtsextremismus angeht.

»Sehr punktuell« sei das und auch andernorts der Fall, meinte Reinhard Ewert (Grüne). Nicht anders Jens Müll (FW), der zudem eine CDU-Presseerklärung im Vorfeld kritisierte: »Das hörte sich an, als lebten wir in der Bronx.«

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