Arbeitssicherheit bedenken

Gießen/Grünberg (tma). Vor Mitgliedern des Naturschutzbund-Kreisverbandes referierte dieser Tage in Grünberg Markus Rotzal vom Nabu-Bildungswerk über "Unfallverhütung und Arbeitssicherheit im Arten- und Biotopschutz". Beim Einsatz von Maschinen, etwa Motorsägen und Mähgeräten, würden im Alltag vieler Naturschutzvereine grundsätzliche Fehler begangen.

Gießen/Grünberg (tma). Vor Mitgliedern des Naturschutzbund-Kreisverbandes referierte dieser Tage in Grünberg Markus Rotzal vom Nabu-Bildungswerk über "Unfallverhütung und Arbeitssicherheit im Arten- und Biotopschutz". Beim Einsatz von Maschinen, etwa Motorsägen und Mähgeräten, würden im Alltag vieler Naturschutzvereine grundsätzliche Fehler begangen. Angefangen beim Fehlen von Schutzkleidung bis zum Nicht-Einhalten von Sicherheitsabständen. Beispielsweise bei Kopfbaumpflege oder Obstbaumschnitt dürfe man nicht auf einer Anlegeleiter stehen und eine Motorsäge benutzen. Für Baumpflege sollte man besser Hoch-Entaster oder Handsägen benutzen. Der Experte, selbst unter anderem gelernter Baumpfleger und Gartenbauer, empfahl, die Akteure zunächst ausbilden zu lassen. "Eine Maschine darf nur der benutzen, wer die Fachkompetenz und die Tauglichkeit dafür besitzt!" Neben Forstschulen und anderen privaten Dienstleistern biete auch das Naturschutzbund-Bildungswerk Kurse für den sicheren Umgang mit Geräten an, die bei der Biotoppflege häufig eingesetzt werden.

Rotzal beleuchtete zudem rechtliche Aspekte. Nabu-Mitglieder seien beispielsweise über die Versicherung des Verbands abgesichert. Allerdings habe der Organisator eines Arbeitseinsatzes für die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften Sorge zu Tragen.

Der Kreisvorsitzende Achim Zedler wies zudem auf den Einflug vieler Wintergäste hin. So seien vermehrt Raufußbussarde zu beobachten. Zedler erinnerte abschließend an die Vertreterversammlung am 12. März in Lich.

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