Arbeit wird honoriert

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Grünberg/Laubach/Mücke(pm). Einen deutlichen Aufschwung in den vergangenen Monaten verspürt nach eigenen Angaben die Friedenskooperative Grünberg/Laubach/Mücke. Die Freude darüber sei allerdings verhalten.

Einerseits sei die Akzeptanz im heimischen Raum gewachsen. So seien unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit Stolpersteine in Laubach und Ruppertsburg verlegt worden. Nach dem Benefizkonzert "Jazz für den Frieden" in Laubach habe man je eine Spende à 500 Euro an die "Ärzte ohne Grenzen" und an die gemeinnützige Organisation "Handicap International" überwiesen.

Auf der anderen Seite registriere man viele negative Entwicklungen, die den Frieden bedrohen. Eklatantes Beispiel: Während hierzulande etwa die Arbeit der "Handicap"-Freiwilligen (Schwerpunkt: Versorgung von Minenopfern in Kriegsgebieten mit Prothesen) gefördert werde, breche US-Präsident Trump internationale Abkommen mit der Ankündigung, künftig "umweltfreundliche/recyclebare Landminen" zu entwickeln.

Bedenklich seien die wachsenden Spannungen geopolitischer Art im östlichen Mittelmeer. Der Präsident der Türkei strecke gerade sein zweites Bein ins afrikanische Libyen aus, müsse aber hinnehmen, dass Putin gegen das andere Bein in Syrien trete.

Auf ihrem jüngsten Treffen beschlossen die Mitglieder der Friedenskooperative, junge Menschen direkt anzusprechen. Man sei froh über diese Generation, die sich so entschieden für eine echte Umweltpolitik einsetze. Deshalb wurde ein Flyer entworfen, der mit den Schlagworten "Fridays for future - Zukunft ohne Krieg - Gemeinsam für Frieden" zur Mitarbeit aufruft.

Interessierte treffen sich jeden ersten Dienstag im Monat um 20 Uhr in der "Seligmacherei" in Laubach (nächste Zusammenkunft am 3. März).

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