Anschuss im Visier

  • vonKarl-Ernst Lind
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Grünberg(ld). Eine gute Resonanz hatte erneut das von der Jägervereinigung Oberhessen angebotene Anschuss-Seminar. Vorsitzender Helmut Nickel begrüßte den Referenten Gerhard Becker aus Melsungen und überreichte ihm für seine zehnjährige Unterrichtung eine Flasche des "Oberhessischen Jägertropfens".

Inhalt des Seminars ist es, den Teilnehmern die Fähigkeit zu vermitteln, einen Anschuss richtig zu beurteilen und den Treffersitz zu bestimmen. Außerdem sollen die Teilnehmer aus den verschiedenen Anschüssen die richtigen Schlüsse und Entscheidungen für die anstehende Nachsuche treffen. Nach seinem kurzweiligen Lichtbildervortrag mit Ausführungen zum Tierschutz, zum Einsatz eines geeigneten Hundes und zur Auswahl der entsprechenden Munition ging es ins Revier. Dort fanden die Teilnehmer neun verschiedene Anschüsse mit den verschiedensten Kalibern, sowie eine Auswahl von Gewebeproben, die von den Teilnehmern zu bestimmen waren. Die Anschüsse wurden bereits am frühen Morgen von Obfrau Irina Reh, Hansjörg Schanz und Alexander Lotz aus der Hundegruppe im Wald vorbereitet. Die Teilnehmer konnten sich ein Bild über die Streuung der Gewebeteile und der Geschosssplitter sowie der Gefahren weiterer in unmittelbarer Nähe befindlichen Wildtiere nach einem Anschuss machen.

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