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Pomologen helfen Besuchern bei der Bestimmung von Apfelsorten.

Äpfel und Birnen sorgen für Andrang auf dem Warthof

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Grünberg (fp). Die Qualität von Obst und dessen Erntemenge sind unabdingbar mit der Witterung verbunden. Durch den Frost Anfang Mai und die Trockenheit fällt der Ertrag dieses Jahr geringer aus. Auch die Hitzeperioden mit Sonnenbrand machten den Äpfeln zu schaffen und verringerten die Ergebnisse. Nicht alle Sorten konnten somit am Sonntag beim traditionellen Obstsortentag auf dem Warthof der Familie Sauerbier ausgestellt und verkauft werden.

Doch Heike und Annemarie Sauerbier freuten sich darüber, dass die Trockenheit im Bereich des heimischen Hofes der Größe der Früchte nicht in dem Ausmaß schadete wie andernorts. Bereits am Vormittag war die Wiese, die als Parkfläche diente, gut gefüllt. Die Besucher erwartete eine Ausstellung mit rund 150 verschiedenen Apfel- und Birnensorten. Die Verkostung und der Verkauf waren dabei selbstverständlich.

Drei Führungen durch die Plantage leitete Pomologe Heinrich Sauerbier. Er gab die eingangs erwähnten Informationen an die Besucher weiter. Weitere Obstbau-Fachleute ermöglichten den Gästen die Bestimmung von Apfelsorten, wenn diese für sie bislang unbekannt waren. Neben einer Geschmacksprobe nahmen sie dabei auch Fachbücher zur Hand. Eingefunden hatten sich auf dem Warthof außerdem lokale Direktvermarkter, die ihre verschiedenen Produkte wie Eier, Wurst, Käse, Brot und Honig anboten. Für die Stärkung der Gäste war ebenfalls bestens gesorgt.

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