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Adventskalender im SOFA

  • vonred Redaktion
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Kurz vor dem ersten Advent füllte sich die Begegnungsstätte SOFA in Grünberg mit vielen kleinen bunten Päckchen. Wie kam es dazu? Beate Herdejost hatte überlegt, auf welche Weise sie die Verbundenheit und das Miteinander der vielen Ehrenamtlichen erlebbar machen konnte. Und das nicht nur, wie bisher, mit Telefonaten, Mails oder kurzen Besuchen auf Abstand an der Haustür oder im Freien.

Angeregt durch einen Bericht in der Presse, reifte die Idee, eine Adventskalender-Aktion könnte viele Engagierte miteinander verbinden. 24 Frauen haben mitgemacht und sich eine selbstgemachte Kleinigkeit überlegt. Diese stellte jede Mitmacherin 24 mal her, verpackte alle ihre Werke nett und versah sie mit der ihr zugeteilten Zahl. So kamen 576 Päckchen zusammen, die vor der Tür des SOFAs abgegeben und zu 24 Adventskalenderkästchen zusammengestellt wurden. Jede der teilnehmenden Frauen konnte einen Tag später ihren Adventskalender mit 24 Überraschungen abholen.

Ein reger Austausch in der Gruppe per WhatsApp startete bereits während der Herstellung, als es noch um organisatorische Fragen ging. Dann aber wurde es ab dem 1. Dezember richtig spannend. Von welcher der Wichtelfrauen stammte wohl die jeweilige Überraschung des Tages?

Rückmeldungen darüber, wie originell, lecker oder kunstvoll die kleinen Geschenke waren, erfreute sicher manche der kreativen Frauen. "Obwohl wir uns im Moment nicht treffen können, fühlen wir uns dennoch verbunden und werden täglich an das so wertvolle Miteinander in unserem SOFA erinnert. Eine kleine Adventsfreude für jede von uns an jedem der 24 Tage. Eine fantastische Aktion!", so schrieb eine der Frauen kürzlich.

Die jüngste Adventskalender-Besitzerin steht gerade kurz vor dem Abitur. Sie hatte ihre Mutter gedrängt, mitzumachen und freut sich ganz besonders: "Das ist der beste Adventskalender, so einen tollen hat keiner!"

So wie es aussieht, verlangt die Adventskalender-Aktion förmlich nach einer Wiederholung im nächsten Jahr.

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