Die Viertklässler der Pestalozzischule Nieder-Gemünden durften in der Bäckerei selbst mit anpacken.
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Die Viertklässler der Pestalozzischule Nieder-Gemünden durften in der Bäckerei selbst mit anpacken.

2000 Brötchen in einer Nacht

  • vonRedaktion
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Grünberg(Klasse 4). Am Dienstag, dem 29. 10. 2019 sind die 4. Klasse der Pestalozzischule, die Kinder der Schülerzeitungs-AG, Frau Dechert und Frau Meyer mit dem Zug nach Grünberg gefahren, um die Bäckerei Lukasch im Rahmen des Zeitungsprojekts zu besuchen. Hier wurden wir von Bäcker Nils durch die Backstube geführt. Wir bekamen die wichtigsten Geräte, wie z. B. die Backöfen, die Knetmaschine und eine Maschine, die den Teig ausrollt, die Waage, eine Maschine, die die Brötchen formt, etc. gezeigt.

Bäcker Nils hatte für uns schon Hefeteig vorbereitet. Jedes Kind bekam einen Klumpen Hefeteig. Wir konnten daraus Brezeln, Zöpfe, Schnecken oder Buchstaben kneten und formen. Diese Teile kamen auf ein Blech und sollten dann in der nächsten Nacht mit den anderen Backwaren gebacken werden. Danach hatten wir noch Zeit unsere in der Klasse vorbereiteten Fragen zu stellen. Wir erfuhren hier zum Beispiel, dass die Bäckerei morgens schon um 5.30 Uhr öffnet und um 18.00 Uhr schließt. Die Bäckerei ist schon sehr alt. Sie wurde 1730 eröffnet und die jetzigen Besitzer Petra und Werner Lukasch führen die Bäckerei seit 1980.

Wir informierten uns auch über den Beruf des Bäckers und stellten dabei fest, dass ein Bäcker schon ab 1.00 Uhr nachts arbeiten muss, damit alle Backwaren morgens rechtzeitig fertig sind. Für diese vielen Backwaren benötigt man auch sehr viel Mehl. Dieses wird auf einem riesigen Speicher, der über der Backstube ist, gelagert. Täglich werden ca. 2000 Brötchen gebacken. Das beliebteste Brot ist der Hessenlaib. Verkauft werden die Backwaren in Grünberg, Annerod und Reiskirchen. Auch eine Schule wird beliefert. 50 Mitarbeiter sind insgesamt bei der Bäckerei Lukasch angestellt, davon üben 8 den Beruf des Bäckers aus.

Einigen Kindern fiel schon bei der Ankunft auf, dass die Bäckerei fünf Sterne hat. Darauf kann man wirklich stolz sein. Zum Schluss bekam sogar noch jeder einen Berliner geschenkt. Frau Dechert holte unser Hefegebäck am nächsten Morgen vor der Schule ab und wir aßen es in der Frühstückpause. Das schmeckte superlecker.

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