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Wolfgang Hofheinz (l.) überreicht Bürgermeister Frank Ide ein Exemplar seines neuen Buches vor dem Museum.

100 Seiten Stadtgeschichte

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Grünberg (dis). Zur Präsentation des Buches »Die frühe Elektrotechnik in Grünberg« dieser Tage vor dem Museum im Spital begrüßte Wolfgang Hofheinz namens des Freundeskreises Museum Grünberg zahlreiche Gäste. Die reich bebilderte Dokumentation beleuchtet die Entwicklungsgeschichte der Telegrafie, des Fernsprechwesens und der Stromversorgung einer oberhessischen Stadt im Zeitraum von 1868 bis 1970.

Viele helfende Hände

Hofheinz, Vorsitzender des Freundeskreises Museum, ist Autor dieses Werkes (Band 6 der Buchreihe »Beiträge zur Geschichte der Stadt Grünberg und ihrer Stadtteile« des Freundeskreises). Mit den beiden Vorgänger-Bänden ergibt dies die Grünberger Serie »Fachwerk - Wasser - Strom«.

Der Antrieb, ein solches Buch zu erstellen, leitete sich aus der jahrzehntelangen Tätigkeit des Autors im Fachbereich Elektrotechnik ab. Dabei stand sein Wirken als technischer Geschäftsführer beim Grünberger Unternehmen Bender im Vordergrund.

Verfolgt man die Veröffentlichungen zur Grünberger Geschichte, so findet man heute eine ansehnliche Anzahl an Beiträgen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Stadtgeschichte. Zur frühen Einführung der Elektrotechnik in Grünberg sind dabei nur wenige Zeilen zu finden. Mit Hofheinz’ Buch »Die frühe Elektrotechnik in Grünberg« soll diese Lücke gefüllt werden.

Es werden einzelne Kapitel zur Telegrafie, den Fernsprecheinrichtungen und der Stromversorgung behandelt. Ergänzend kommt noch die frühe Stromversorgung mit Generatoren dazu, angewendet in einer Grünberger Weberei. Mithilfe von historischen Dokumenten, Zeichnungen, einer Reihe von historischen Fotos und aktuellen Aufnahmen von Isolatoren an Grünberger Häusern der heutigen Zeit wird versucht, die Thematik verständlich zu vermitteln. Auch für touristische Besucher der Stadt, besonders technisch Interessierte, kann dieses Buch eine nützliche Informationsquelle sein.

Bürgermeister Frank Ide sagte, Hofheinz könne stolz auf sein Buch sein; hier habe er ein interessantes Stück Geschichte aufgeschrieben.

Hofheinz bedankte sich für die vielen helfenden Hände und Augen bei diesem Projekt. Ein großes Dankeschön ging an den Freundeskreis Museum Grünberg, insbesondere an Harald Sellner und Ekart Rittmannsperger. Robert Scheuermann und Gerhard Großhaus halfen bei der technischen Durchsicht. Historische Informationen gaben Barbara Schmidt, Herbert Schlörb, Sigrid und Karl Molls, Christina Erb, Werner Scharmann, Hans, Pia und Ilse Zimmer. Dank ging auch an Rolf Halbich für die Bereitstellung vieler Bilder und an Tom Engel für die fachkundige Gestaltung des Buches. Hofheinz dankte zudem seiner Frau Ellen, Sohn Adrian und Tochter Denise für aktive Mitarbeit.

Das Buch umfasst 100 Seiten und eine eingelegte Karte und kostet 18,50 Euro. Es ist im Museum im Spital und in der Buchhandlung Reinhard in Grünberg erhältlich.

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