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Großer Tag für Pfadfinder

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Weltweit feiern Ende Februar die rund 40 Millionen Pfadfinder den "Thinking Day", den gemeinsamen Geburtstag ihres Gründers Lord Baden Powell of Gilwell und seiner Frau Olave. Für die Laubacher Pfadfinder ist dies Gelegenheit, in einer Zeremonie auf ihrem Lagerplatz am Tiergärtnerteich Halstücher an die Wölflinge und Pfadfinder zu vergeben, die in den Monaten davor ihre entsprechenden Prüfungen abgelegt hatten, und verdiente Pfadfinder in höhere Ränge zu befördern.

Zu dieser Zeremonie am Lagerfeuer werden dann auch immer die Eltern, Verwandten und Freunde eingeladen, um dieses wichtige Ereignis im Pfadfinderleben ihrer Kinder miterleben zu können.

Selbst Großeltern in Pfadfindertracht

Einzelne Mitglieder des Laubacher Stammes "Hagen von Tronje" waren aus Rüsselsheim und Husum angereist, um bei dieser Veranstaltung, die seit Jahrzehnten ihren festen Platz im Jahresprogramm der Solmser Pfadfinderschaft hat, dabei sein zu können. Da der Laubacher Stamm nun schon seit fast 60 Jahren besteht, waren auch zahlreiche Eltern und sogar ein Großvater, die alle noch aktiv mitarbeiten, in ihren Pfadfindertrachten erschienen. So hatten sich mehr als 150 Pfadfinder und Gäste um das große Feuer versammelt. Nach der Begrüßung durch die Stammesführerinnen Josephine Vellenzer und Janina Neuhäuser kam für die Wölflinge - die Jüngsten im Pfadfinderstamm - die große Stunde. Zunächst erhielten die Kinder der 2019 neu gegründeten Meute "Baghira" ihre rotgrauen Halstücher.

Für die Wölflinge der ältesten Meute "Excalibur" sollte es ein ganz besonderer Tag werden. Sie hatten ihre Prüfungen als Jungpfadfinder absolviert und wechselten in einer besonderen Zeremonie als Pfadfindersippe "Polaris" in die Pfadfinderstufe. Sie erhielten aus den Händen ihrer Eltern ihre Fahrtenmesser und als Zeichen ihrer neuen Stufe ihre blauen Pfadfinderhalstücher.

Zum Laubacher Pfadfinderstamm gehört seit 25 Jahren auch eine Altpfadfindersippe "Graue Panther", die aktiv bei allen Stammesveranstaltungen mithilft. Monika Schneider (Stornfels) und Heiko Häuser (Laubach) wurden in den Erwachsenenstand der "Ritter" befördert. Höhepunkt war die Beförderung von vier Altpfadfindern in den weltweit höchsten Pfadfinderstand: "Feldmeister" sind Patrick van Heacht (Laubach), Petra Müller (Stornfels), Richard Müller (Wetterfeld) und Tino Peschka (Lauter).

Nach der Zeremonie traf man sich im Jugendgästehaus, um sich die Filmchronik 2019 anzusehen und die großen Lager in Berlin, Lüneburg oder auf dem Wirberg sowie die Russlandfahrt in Erinnerung zu rufen. Gezeigt wurde ein kurzer Clip mit dem Bericht des Ersten Russischen Fernsehens, das u. a. über den Besuch der Laubacher Pfadfinder in der Taiga berichtete. pm/FOTO: PM

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