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Die "Große Klette" in Obbornhofen und der kleine Vogel

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Da staunte Willy Zimmer, Ortsvorsteher aus Obbornhofen: Beim Spaziergang entlang des Waldes entdeckte er einen Vogel, der sich in der "Großen Klette" verfangen hatte. Die Häkchen der Pflanze sollen normalerweise helfen, sie zu verbreiten: Sowohl in Hosen von Spaziergängern als auch im Fell von Tieren verhakt sie sich und lässt sich mitnehmen. Dass diese Widerhaken" auch Vögeln gefährlich werden können, hätte Willy Zimmer nicht für möglich gehalten.

Ein Trauerschnäpper hatte sich auf der Suche nach Insekten an verschiedenen Körbchen verfangen. "Ohne Hilfe wäre er verendet", ist sich Zimmer sicher. Der Naturliebhaber entfernte vorsichtig die Kletten aus dem Gefieder des Vogels.

Wilfried Weiß, NABU-Vorstandsmitglied der Gruppe Nonnenroth, erinnert bei dieser Gelegenheit daran, dass ein Schweizer Ingenieur 1960 nach dem Vorbild der Klette eine tolle Erfindung gemacht hat: den Klettverschluss.pad/FOTO: PAD

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