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Vor allem durch den südlichen Teil des früheren Ostpreußen führt die achttägige Rundreise des Sportkreises.

Großartige Landschaft

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Gießen (pm). Beeindruckende acht Tage erlebten die 40 Teilnehmer der 36. Erlebnisreise des Sportkreises Gießen während einer Rundreise durch Masuren/Ermland, dem südlichen Teil des früheren Ostpreußen.

Auf dem Programm stand zunächst die Besichtigung von Posen mit einer interessanten Altstadt und der ältesten Kirche Polens. Die Rundreise führte durch Städte wie Thorn, Strasburg und Allenstein mit dem Kopernikus-Denkmal und dann Nikolaiken (masurisches Venedig). Die Teilnehmer genossen die großartige Landschaft mit dunklen Wäldern und kristallklaren Seen, berichtete Doris Lochmüller.

Die Wallfahrtskirche "Heiligelinde" mit dem schönsten Barockbau im ganzen nordöstlichen Polen wurde aufgesucht. An der Orgel befestigte Figuren bewegen sich dort zur Musik. Besichtigt wurde auch die Wolfsschanze, eines der Führerhauptquartiere während des Zweiten Weltkrieges in der Nähe von Rastenburg beim Dorf Görlitz im heutigen Polen. Die Reiseteilnehmern nahmen an einer Bauernhochzeit mit typisch polnischer Küche und Kutschfahrt durch die herrliche Landschaft teil. Eine Führung durch die Marienburg war eine faszinierende Reise ins Mittelalter. Von den Deutschen Ordensrittern erbaut, ist sie eine der gewaltigsten Burgen Europas und Unesco-Welterbe. Der Aufenthalt in der ehemaligen Hansestadt Danzig war "total beeindruckend".

In der Kathedrale von Oliwa begeisterte ein Orgelkonzert auf der Rokoko-Orgel mit ihrem einzigartigen Klang. Der Aufenthalt in Zoppot, einem mondänen Badeort, beeindruckte genauso wie der Besuch von Gdingen mit seinem Hafen, in dem historische Schiffe liegen. Letztes Ziel war Stettin.

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