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Die Grimmicher und der "Totengräber" in der Marktgasse

  • Thomas Brückner
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Die Arbeiten vor den Toren Reiskirchens künden davon: Im Herbst soll - nach "Fiat-Kampl" - mit "Peugeot-Wenzel" das zweite Autohaus Grünberg den Rücken kehren. Gerade beim "Car & Truck Center" im Gewerbegebiet, das sich auch den Malaisen von Brummis annimmt, hat es an Platz gefehlt. Das neue Industriegebiet bei Lumda lässt bekanntlich auf sich warten. Den Exodus der Autohäuser nahm in der Prunksitzung der KVG - geleitet von Sitzungspräsident Peter Scheuermann - auch Gerd Lippert als "Grünberger Reiter" aufs Korn. Mit Blick auf die Gewerbesteuer rief er aus: "In Reiskirchen lässt sich’s lebe, Grimmich sei Dank." Bleibt nur zu hoffen, dass Lippert nicht recht behält, was die Zukunft der Einkaufsstadt im Ostkreis angeht: In der Marktgasse - eine Fußgängerzone mit Gaststätten, Bäckerei, Mode-, Tee- und Elektroläden - hat Grünbergs Bürst- und Reimemeister ein schlechtes Vorzeichen ausgemacht: "Vorher ne Boutique, ist da jetzt en Totengräber drin."tb/FOTO: TB

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