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Erich Hohn: Glückstreffer

Leserfotos

Von Glückstreffern und Veränderungen

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"Schadenfreude ist die schönste Freude" - zu diesem Schluss kommt Erich Hohn aus Heuchelheim angesichts seiner ganz besonderen Aufnahme: "Für diesen Doppeltreffer benötigten der Seidenschwanz und meine Kamera jeweils 1/1000 Sekunde. Nur mit dem Unterschied, dass ich bei diesem Treffer eine halbe Stunde gebraucht habe, um meine Kamera und meine Jacke wieder zu reinigen. Das Gelächter der anderen Fotografen und Ornithologen war entsprechend. Erst beim Betrachten dieser einmaligen Aufnahme kam auch bei mir Freude auf." Glück und Pech liegen, wie es sprichwörtlich also richtig heißt, oft nah beieinander.

Karl Wagner machte in seinem Heimatort eine sehr interessante Beobachtung. Er dokumentierte den Himmel über Allertshausen am 15. März zur Mittagszeit im Vergleich zum 22. März nach Einschränkung des Flugverkehrs.

Ulrich Fritzges aus Mücke unternahm kürzlich mit seiner Frau einen längeren Spaziergang in der Gemarkung Merlau. Ein Ergebnis seiner Aufnahmen ist ganz unten zu sehen. "Die Feldlerche hat noch einen Augenblick für das Foto auf dem Erdklumpen gesessen, bevor sie mit Gesang zum Steigflug ansetzte", schreibt er dazu.

Jörg Theimer sendete uns das Foto ganz oben aus Großen-Buseck: "Nachdem die Renaturierung des Attenberges abgeschlossen ist, bietet dieser neue ›Busecker-Hügel‹ eine tolle Sicht nach Trohe, Rödgen, Gießen und Wetzlar. Derzeit weiden dort etliche Schafe. Ein Ausflug während der Kontaktsperre mit der Familie ist lohnenswert. Der Sonnenuntergang ist spitze."

Ursula Meissner-Wischeka versucht ebenfalls, der Situation das Beste abzugewinnen: "Bei allen Problemen, die wir haben, können wir aber auch den Frühling sehen, Blumen und Tiere beobachten. Zurzeit ist es leider recht kühl, und viele Insekten, die vor einer Woche zu sehen waren, haben sich verkrochen. Einzelne Wildbienen fliegen aber in der Sonne noch Blüten zur Futtersuche an."

Der Beitrag von Ute Prinzhorn-Jost geht in eine ähnliche Richtung: "Da es trotz der vielen schlechten Nachrichten auch so viel Schönes zu entdecken gibt, möchte ich Ihnen heute mal eine Auswahl von Fotos schicken, die ich unter die Überschrift ›Die Natur erwacht in meinem Garten in Fernwald‹ gestellt habe." age

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