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»Glücksroute« für Grünberg

  • vonRedaktion
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Wandern liegt voll im Trend. Immer mehr Menschen finden Gefallen an der Bewegung in der Natur und entdecken ihre Heimat als wunderschönes Wanderland. Doch Fachleute wissen, dass sich das Wanderverhalten generell geändert hat und die Menschen mehr nach Erlebnissen suchen. Deshalb hat das Tourismusbüro der Stadt Grünberg den Grünberg Rundweg gekürzt und neu konzipiert.

Auf dem »Grünberger Glücksweg« können Wanderer auf rund zehn Kilometern Länge rund um die Fachwerkstadt malerische Natur- und Kulturlandschaften mit vielen schönen Ausblicken und Rastplätzen finden.

Verschiedene Stationen entlang des Weges, die zum Teil noch eingerichtet werden, laden zum kurzen Innehalten und Nachdenken ein. Was bedeutet Glück für mich? Was macht mich glücklich und wie fühlt es sich an? Wie kann ich meinen Mitmenschen etwas Glück schenken?

Als Startpunkt für den Wanderweg können bieten sich der Wanderparkplatz an der Alsfelder Brücke / B49 oder auch der Bahnhof, Ausgang Stangenröder Weg, an. Von hier aus weist die gelbe Plakette mit Diebsturm-Abbildung den Weg. Eine entsprechende Wanderkarte ist noch in Arbeit, eine vorläufige Karte mit der Routenführung ist aber im Tourismusbüro oder über die App komoot bereits erhältlich (tourismus@gruenberg.de oder 06401/804114). In Kürze soll der neue Wanderweg um eine circa drei Kilometer lange »Schlemmer-Schleife« über das Seminarhotel Jakobsberg und das Sporthotel erweitert werden. Weitere Informationen gibt es online unter https:// www.gruenberg.de/kultur-freizeit/aktiv-natur/wanden/.

Durchs Brunnental zum Eisteich

Der Rundweg um Grünberg begeistert durch abwechslungsreiche Wegestrecken, die über Berg und Tal führen und immer wieder neue Aussichten versprechen. Ein Highlight gleich nach dem Start an der Alsfelder Brücke ist das Brunnental mit seinen zahlreichen Quellen und Biotopen. Hier können Wanderer wohltuende Sinneseindrücke anhand des Elementes Wasser genießen und entlang des Äschersbaches genießen. Das ehemalige Wasserwerk sowie alte Mühlen säumen den Wegesrand. Vorbei geht es am Gelände des Reitvereines bis man die Landstraße überqueren muss und nach einem kurzen Abstecher durch das Wohngebiet den idyllischen Eisteich erreicht. Der Weg führt langsam bergauf durch ein kleines Waldstück zur Queckborner Höhe, von dort aus bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf die Stadt und die Region bis in Vogelsberg und Taunus hinein (Foto). Bei klarem Wetter kann man sogar die Silhouette von Frankfurt am Main erkennen. Nachdem man den 360-Grad-Panoramablick ausgiebig genossen hat, geht es weiter Richtung Göbelnrod. Hier überqueren die Wanderer die Bahnschienen und folgen dem Weg durch sanft hügelige Feld- und Wiesenlandschaften. Vorbei an Streuobstwiesen sehen ist auf einer Anhöhe der Wartturm zu erkennen, zu dem sich ein kleiner Abstecher lohnt.

Ansonsten geht es an Kleingärten vorbei Richtung Innenstadt. Die Wanderer passieren den Bahnhof, der sich auch als Start- und Endpunkt anbietet, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist. Durch das Viadukt geht es in ein Wohngebiet, von wo aus ein Pfad wieder zum Brunnental und zum Wanderparkplatz an der Alsfelder Brücke zurück führt. . pm/Foto.: tb

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