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Ein Glücksfall für den Bürgermeister

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Marius Reusch hat anstrengende Wochen hinter sich. Ende März setzte eine Erkrankung mit dem Coronavirus den Langgönser Bürgermeister außer Gefecht. Mit Husten, schweren Kopf- und Gliederschmerzen saß er daheim in Oberkleen in Quarantäne, auch seine schwangere Frau war mit dem Virus infiziert.

Momente der Leichtigkeit erlebte die Familie bisweilen draußen im Garten, während Sorgen um die Schwangerschaft und das Kind sie umtrieb. Nun aber herrschen im Hause Reusch Erleichterung, Freude und das große Glück. Am 7. Mai, fünf Minuten vor zwölf Uhr am Mittag, ist eine Tochter zur Welt gekommen. "Wir sind alle als Familie überglücklich", hat sich Reusch kürzlich gemeldet. "Mama und Tochter geht es sehr gut", berichtete er mit einem Schmunzeln. "Nur den Papa hat die Geburt doch ziemlich mitgenommen."

Derzeit konzentriert sich der Bürgermeister voll auf die Familie. Ihm sei das Signal wichtig, "dass eine solche Elternzeit auch in einer Führungsposition wie der des Bürgermeisters möglich sein kann", erklärt er. Freunde haben das Haus in Oberkleen unterdessen gleich nach der Geburt nach traditioneller Sitte geschmückt. Am Balkon hingen Luftballons, Strampler, Babykleidung - und in großen Lettern der Name der Tochter: Hedi Luise.srs/FOTO: PM

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