Gießener SPD-Basis fordert mehr Einsatz für Klimaschutz

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Gießen (so). "Der Planet Erde braucht den Menschen nicht, der Mensch aber einen bewohnbaren Planeten", sagt Karl-Heinz Funck. Der Sozialdemokrat fordert einen gesamtgesellschaftlichen Aufbruch mit dem Ziel, Wachstum und Wohlstand nur noch in den ökologischen Grenzen der Erde zu verwirklichen. Gleich mit mehreren Anträgen zur Klimaschutzpolitik hat sich der jüngste SPD-Unterbezirksparteitag befasst: Sowohl der SPD-Ortsverein Gießen-Mitte, dem Funck angehört, als auch die Jungsozialisten im SPD-Unterbezirk fordern, dass sich ihre Partei im Klima- und Umweltschutz klar positioniert. Die Stichworte sind unter anderem eine Mobilitätswende in Deutschland und Europa, eine Energiewende hin zum Decken des gesamten Strombedarfs aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2040, Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030. Verbunden wird dies mit dem Hinweis, die klimapolitischen Vorhaben sozial zu flankieren, damit Haushalte mit geringen Einkommen nicht ungerecht belastet werden.

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