Ein Blumenfeld der Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort.
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Die Landesgartenschau könnte 2030 nach Pohlheim kommen.

Gartenbau

Partei fordert: Landesgartenschau soll zurück in den Landkreis Gießen

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Nach der Landesgartenschau in Gießen könnte die Großveranstaltung in den Landkreis zurückkehren. Das hat sich zumindest eine Partei auf die Fahnen geschrieben. 

Kreis Gießen – Die Freien Wähler wollen die Landesgartenschau 2030/31 nach Pohlheim holen. Sie biete »eine große Chance« im Hinblick auf Regionen- und Stadtentwicklung und diene der Förderung eines hochwertigen Wohnumfeldes ebenso wie dem Landschafts-, Natur- und Umweltschutz, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Schuch in einer Pressemitteilung die Initiative.

Landesgartenschau im Kreis Gießen: Bedeutsame Impulse für Pohlheim

Deshalb soll der Magistrat die Rahmenbedingungen für eine Bewerbung zur Ausrichtung klären. Die Freien Wähler hoffen auf eine breite parlamentarische Unterstützung.

Den städtebaulichen Herausforderungen könne man so »mit guten ökologischen Lösungen beiseite stehen, die dem Klimawandel Rechnung tragen«. Die nachhaltige Steigerung der Lebens- und Umweltqualität für alle Bürger und das für Generationen sei ein angestrebtes Ziel, gerade im Hinblick auf die aktuelle Corona-Pandemie.

»Die Ausrichtung der Landesgartenausstellung kann bedeutsame Impulse für Pohlheim und die Nachbarkommunen Münzenberg, Langgöns, Linden, Lich und Hungen geben oder bereits vorhandene Motivationen in ihrem positiven Fortgang beschleunigen«, sagt Schuch.

Pohlheim: Die Landesgartenschau könnte „eine neue Identität schaffen“

Es soll dazu »ein breit angelegtes Partizipationsverfahren« geben. Dabei können Ideen- und Planungswerkstätten, Dialog- und Informationsformate, Ortstermine und Online-Plattformen stattfinden, die Informationen vermitteln, Ideen sammeln und Positionen austauschen.

Zudem könne die Landesgartenschau »für die Teilregion am Limes um die Stadt Pohlheim eine neue Identität schaffen«, so die Freien Wähler. Dabei solle der Limes als ehemalige Grenze »zum verbindenden grünen Band werden«. (pm)

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