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Vor Gewitter, Sturmböen und heftigem Starkregen warnen die Experten. 

Unwetter

Gewitter: Wetterdienst hebt Warnstufe für Gießen an - A5-Fahrbahn gesperrt - Behinderungen am Flughafen Frankfurt

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Nach dem Sonnen-Sonntag warnt der Deutsche Wetterdienst für Montag mit schweren Gewittern. 

Update, 5. Juni, 14.06 Uhr: Aktuelle Wetterentwicklungen vom 5. Juni in Hessen finden Sie hier

Update, 3. Juni, 15.53 Uhr: Vorsicht ist aktuell auf der A5 in der Wetterau geboten: In Fahrtrichtung Frankfurt zwischen Ober-Mörlen und Friedberg bestand aufgrund des Unwetters die Gefahr, dass ein Baum auf die Fahrbahn stürzt. Die Fahrbahn wurde zwischenzeitlich gesperrt. Derzeit liegt er noch auf dem rechten Fahrstreifen. Auch am Frankfurter Flughafen kommt es zu Behinderungen: "Aufgrund heftiger Gewitter im Großraum Frankfurt kommt es am Flughafen Frankfurt zu Verzögerungen im Betriebsablauf und vereinzelten Flugausfällen", heißt es dort.  

Update, 3. Juni, 15.13 Uhr: In zahlreichen Gemeinden im Kreis Gießen ist das angekündigte Gewitter bereits angekommen. Nun hat der Deutsche Wetterdienst die Warnstufe 3 für die Stadt und weite Teile des Landkreises ausgerufen. Konkret betroffen sind: Gießen, Pohlheim, Lich, Fernwald, Reiskirchen, Buseck, Rabenau, Allendorf, Lollar, Grünberg. "Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um 35 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 80km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm", heißt es. Der Rat der Experten: "Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!" Die Warnstufe 3 für Gießen und die genannten Gemeinden ist bis 16.30 Uhr ausgerufen. 

Update, 3. Juni, 14.31 Uhr: Inzwischen hat der Deutsche Wetterdienst eine weitere Warnung für Stadt und Kreis Gießen herausgegeben: Neben der Vorab-Informationen zu "schweren" Gewitter ist eine aktuelle Warnung vor "starkem" herausgegangen. Die Warnstufe 2 ist ausgerufen. Hinweise der Experten: "Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich."

Erstmeldung, 3. Juni, 9.35 Uhr: Deutliche Vorab-Warnung des Deutschen Wetterdienstes für Gießen: "Ab dem frühen Nachmittag muss örtlich mit schweren Gewittern gerechnet werden", heißt es bei den Experten. 

Auch mit schweren Sturmböen bis 100 Kilometern pro Stunde muss gerechnet werden. Der Deutsche Wetterdienst warnt für Gießen in diesem Zusammenhang auch mit heftigem Starkregen bis 40 Millimeter in kurzer Zeitung und Hagel. 

Aktuell handelt es sich noch um eine Vorab-Warnung. Die Wetterfront zieht aktuell von Westen auf. Mit Gewittern, Starkregen und Sturmböen rechnen die Experten am Montag von 13 bis 23 Uhr. Auch für andere Landkreise - in Mittelhessen etwa Marburg, Vogelsberg und Wetterau - sind Unwetter angesagt. 

Gießen: Sandsackvergabe mit Blick auf Unwetter

Die Feuerwehr Gießen weist derweil mit Blick auf vergangene Unwetter in der Stadt auf die Sandsackvergabe für Gießener Bürger ab Montag beim Stadtreinigungs- und Fuhramt in der Schlachthofstraße hin. Die Schutzgebühr beträgt hierfür einen Euro pro Sack. Der Sack muss vor Ort selbst mit Sand gefüllt werden, die die Feuerwehr Gießen anmerkt. Das Gewicht eines gefüllten Sackes liegt bei etwa 18 Kilogramm.

Die Öffnungszeiten beim Stadtreinigungs- und Fuhramt in der Schlachthofstraße sind: Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Dieser Text wird im Laufe des Tages aktualisiert. 

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