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Das Blasorchester Eberstadt unterhält die Besucher.

Es gibt Mais, Baby

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Verschlungene Wege, eine Million mannshohe Pflanzen - und ein spannendes Erlebnis für die Besucher: Seit Sonntag hat in Eberstadt wieder das Maislabyrinth geöffnet. Die Veranstalter haben dabei auch Lehren aus den vergangenen Jahren gezogen.

Der Reiz des Unbekannten, nicht zu wissen, was vor einem liegt, die Übersicht zu verlieren und sich Gedanken über den eigenen Weg machen - all das gehört zu den verschlungenen Wegen eines Labyrinths.

Am Sonntag war es wieder so weit. Das Eberstädter Maislabyrinth auf dem Lindenhof der Familie Weisel öffnete seine Pforten für Besucher. Bis zum 3. Oktober kann man sich auch in diesem Jahr wieder mittwochs bis sonntags in den geometrisch angelegten Gängen des Labyrinths verlaufen. Ein 2 600 Meter Weg zwischen rund einer Million Maispflanzen auf 40 000 Quadratmetern bieten ein spannendes Erlebnis für Groß und Klein.

Und im Zentrum des Labyrinths liegt nicht etwa - wie in der legendären Vorlage- der Minotaurus, sondern der Aussichtsturm von dem aus man einen wunderbaren Überblick über die Größe und die Gestalt des diesjährigen Maislabyrinths erhält - was einem auf dem Rückweg aber nur wenig weiter hilft. So kam es auch am Sonntag wieder dazu, dass sich verschiedene Gruppen auf der Reise zurück zum Anfangspunkt gleich mehrfach über den Weg liefen. Und das sorgt jedes Mal wieder für Lacher und einen Informationsaustausch, welche Wege man denn mittlerweile schon genommen hat. Aber letztlich fand dann doch jeder wieder den Ausgang.

Und auch einige Neuerungen gab es in diesem Jahr im Maislabyrinth: Erstmals kam beim Anlegen des Feldes GPS zum Einsatz. Dadurch entfielen die aufwendige Säarbeiten per Hand.

Außerdem hat Familie Weisel einige Lehren aus den vorherigen Jahren gezogen und ein größeres Festzelt organisiert. Und für die Kinder wartet auf dem Spielplatz am Labyrintheingang dieses Jahr ein zusätzliches, großes Maisbad zum Tollen und sich auszutoben.

Mittwochs bis sonntags geöffnet

Das Maislabyrinth hat mittwochs bis sonntags von 10 bis 19 Uhr (7. Juli bis 1. September) beziehungsweise von 11 bis 18 Uhr (vom 4. September bis 3. Oktober) geöffnet. Rund ums Labyrinth sorgen ein Maisbad, ein Abenteuerspielplatz, eine Hüpfstrohburg und Wasserkissen für Unterhaltung, Infotafeln und Quiz, Spinnstube, Planwagenfahrten. Weitere Informationen im Internet unter www.irren-im-mais.de

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