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Gelungene Zusammenarbeit

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Das Neubaugebiet "Läusköppel" in Niederkleen hat jetzt einen eigenen Spielplatz: Das sei ein Musterbeispiel, wie Kommunalpolitik laufen könne, sagten Bürgermeister Marius Reusch und Ortsvorsteher Christoph Meywald am Dienstag bei der Einweihung. Damit findet eine lange Geschichte ihren Abschluss:

"Schon Mitte der 80er Jahre haben wir an dieser Stelle eine Begegnungsstätte für die Menschen in diesem Neubaugebiet geplant", berichtete der ehemalige Bürgermeister Horst Röhrig. "Damals war es noch nicht als Spielplatz geplant, aber als Ort, an dem sich die Generationen treffen können." Im letzten Herbst fiel dann die Entscheidung für den Bau des Spielplatzes: Am 1. November stimmten die Gemeindevertreter dem Projekt zu.

Und was dann folgte, war offensichtlich ein Musterbeispiel für funktionierende Kommunalpolitik: Denn anstatt von "oben herab" zu entscheiden, was dort an Spielgerät aufgestellt werden soll, wurden die Eltern vor Ort gefragt.

59 000 statt 63 000 Euro

"Die Eltern haben hier viel Zeit investiert - wir haben hier viel Zeit in die Planung gesteckt, andere Spielplätze besucht, Spielgeräte begutachtet und ausgesucht und sogar an einem Gewinnspiel zu Spielplätzen teilgenommen", berichtete Meywald aus der Planungsrunde. So entstand auch die Idee für einen Spielplatz, der vor allem für jüngere Kinder geeignet ist: Ein kleines Spielgerüst mit Rutsche, Nestschaukel, ein in den Boden eingelassenes Trampolin und ein Kletternetz sind besondere Attraktionen des Spielplatzes, der schon jetzt ausgiebig genutzt wird. So ganz nebenbei hatte das Engagement auch noch einen weiteren Vorteil: "Ursprünglich waren die Kosten für den Spielplatz auf 63 000 Euro geschätzt", erklärte Reusch. "Letztlich hat es 59 000 Euro gekostet - deutlich weniger und das auch dank der Planungshilfe der Eltern."

Und so wurde mit dem kleinen Eröffnungsfest am Dienstag nicht nur der neue Spielplatz gefeiert, sondern auch die gute Zusammenarbeit von Gemeinde und Bürgern. Die Kinder spielten derweil mit den neuen Geräten und zeigten ihren Eltern stolz, wie hoch sie schon im Kletternetz kommen. (con/Foto: con)

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