Geld für Kitas

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Gießen(pm). Um die Kinderbetreuung in Hessen weiter auszubauen, führt das Land das bereits ausgeschöpfte Investitionsprogramm des Bundes fort. Im Rahmen des Landesinvestitionsprogramms "Kinderbetreuung 2020 - 2024" stehen den Landkreisen und Städten insgesamt 92 Millionen Euro zur Verfügung, um die Kinderbetreuung vor Ort auszubauen. Weitere 50 Millionen Euro wurden den Kommunen für 2021 verbindlich zugesagt.

Insgesamt erhält der Kreis Gießen aus dem Bundes- sowie dem Landesprogramm bis zum Jahr 2024 rund 9,1 Millionen Euro. Das teilt die Grünen-Landtagsabgeordnete Katrin Schleenbecker aus ihrer Arbeit in Wiesbaden mit.

Die Verteilung des Geldes erfolgt über die Jugendämter. Bereits begonnene Bauvorhaben werden bei der Antragsstellung berücksichtigt. Die Jugendämter, so heißt es in der Pressemitteilung der Grünen, erhalten zeitnah eine detaillierte Mitteilung über die Höhe des ihnen im jeweiligen Jahr zur Verfügung stehenden Budgets. Anträge können von den Jugendämtern bis 31. Januar 2021 gestellt werden. Die Auszahlung erfolgt ab 2021 bis 2024.

"Der Bund hat entschieden, sein Investitionsprogramm zur Schaffung von Betreuungsangeboten für Kinder bis zum Schuleintritt nicht weiterzu führen. Damit der Ausbau der Kita-Plätze und der Kindertagespflege in Hessen mit gleicher Geschwindigkeit vorangehen kann, springt das Land ein und führt das Bundes-Investitionsprogramm auf eigene Kosten fort," erklärt Kathrin Anders, Grünen-Sprecherin für frühkindliche Bildung.

Der Bedarf an Kita-Plätzen steige weiter, sagt Katrin Schleenbecker. Und: "Es ist wichtig, dass die Kommunen bei dieser Aufgabe nicht allein gelassen werden."

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