Gefahren meiden

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Gießen(pm). Beleuchtete Häuser und Gärten gehören genauso zur Weihnachtszeit wie der Christbaum oder die Plätzchen. Doch man sollte aufpassen, dass es kein böses Erwachen zur schönen Bescherung gibt. Denn jedes Jahr besteht in deutschen Wohnzimmern erhöhte Brandgefahr. Lichterketten in allen Farben und Formen haben Hochsaison. Ein Blick auf die Sicherheit der verwendeten Produkte ist wichtig. Dass die ausgewählte Beleuchtung nicht immer den erforderlichen technischen Standards entspricht, wissen die Experten des Technischen Verbraucherschutzes des Regierungspräsidiums Gießen (RP) nur zu gut. Ansonsten kann ein Albtraum folgen.

Verbraucher sollten darauf achten, dass die Lichterkette mit einem Prüfzeichen gekennzeichnet ist, dem GS-Zeichen oder dem erforderlichen CE-Zeichen, erläutert Michael Axmann, Experte des Teams für Produktsicherheit. Eine Gebrauchsanweisung sollte beiliegen und eindeutige Herstellerangaben sowie wichtige Warnhinweise angegeben sein. "Kaufen Sie keine Lichterketten mit dünner oder brüchiger Isolierung oder erkennbar fehlerhaften Fassungen und Anschlüssen." Bei alten und unter Umständen defekten Kabeln und Lampenfassungen gilt: ausrangieren.

Erhöhte Vorsicht ist ausdrücklich beim Kauf von Produkten im Billigpreissegment geboten, insbesondere aus fernöstlichen Ländern. Kunden müssen auf Angaben zu Strom, Spannung und Leistung achten. Ist die Verpackung unzureichend und die Aufschrift unleserlich, sollten Verbraucher besser vom Kauf absehen.

Leuchtartikel, die im Freien benutzt werden, sollten samt Trafo speziell für den Außenbereich geeignet sein und vor Spritzwasser geschützt werden. Die GS-Kennzeichnung solte bei der Kaufentscheidung eine maßgebliche Rolle spielen. "Das Zeichen steht für ›Geprüfte Sicherheit‹ und bedeutet, dass der Hersteller das Produkt freiwillig einer sicherheitstechnischen Kontrolle unterzogen hat." Gerade für Familien mit Kindern und Haustieren lässt sich ein unliebsamer Stromschlag vermeiden, wenn man Produkte mit Trafo nutzt. "Auch die potenzielle Brandgefahr von Weihnachtsschmuck ist nicht zu unterschätzen", sagt der Experte. Ausreichender Abstand zu brennbaren Materialien wie Papier oder Stoff sei daher dringend anzuraten.

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