"Bußgeld-E-Mail"

Gefälschte Knöllchen - Polizei warnt vor Betrugsmasche

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Hüttenberg/Gießen (pm). Aktuell versuchen Betrüger, mit einer gefälschten sogenannten Bußgeld-E-Mail zu einem Geschwindigkeitsverstoß Kasse zu machen. Eine Mitarbeiterin einer Firma aus Hüttenberg erhielt so eine Betrugs-E-Mail über das Betriebspostfach von einer vermeintlichen Bußgeldstelle.

Unter der angeblichen Adresse "Zentraldienst der Polizei" forderten die Unbekannten die Bezahlung einer Geldbuße. In diesem Fall sollten 100 Euro für einen Geschwindigkeitsverstoß von 14 km/h gezahlt werden. Durch entsprechende Klicks auf die in der E-Mail enthaltenen Links "Einspruch einlegen" oder "Einzelheiten des Falles" könnten die Empfänger reagieren. Doch Vorsicht: Folgt man den Anweisungen dieser gefälschten Bescheide, wird oftmals eine Schad-Software heruntergeladen, die nur von wenigen Antivirenprogrammen als schädlich erkannt und eliminiert wird. Dies ermöglicht den Betrügern das Ausspähen von sensiblen Daten, die sich auf dem Rechner befinden.

In dem aktuellen Fall war der Text auch in fehlerhaftem Deutsch verfasst. Die Empfängerin misstraute dem "Bußgeldbescheid" und informierte die Polizei. Die Kriminalpolizei ermittelt nun.

Tipps der Polizei

Echte Bescheide werden niemals per E-Mail zugestellt.

Klicken Sie nicht auf enthaltene Links und öffnen Sie die Anhänge nicht - Gefahr eines Virus.

In der Betreffzeile steht oftmals "Straf Benachrichtigung", gefolgt von einer Kombination aus Zahlen.

Falls der Anhang oder Link doch geöffnet wurde, sollte der Computer auf Schadprogramme mit aktueller Software überprüft werden.

Wenn der Text in fehlerhaftem Deutsch verfasst wurde, dann handelt es sich um eine Betrugs-E-Mail.

Zahlen Sie nicht das geforderte Bußgeld, sondern löschen Sie lieber die Betrugs-E-Mail (vorher Screenshot).

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