Gedenken in Kloster Arnsburg

  • Vonred Redaktion
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Gießen/Lich (pm). Anlässlich des Volkstrauertages findet am kommenden Sonntag, 14. November, eine öffentliche Gedenkveranstaltung auf der Kriegsgräberstätte Kloster Arnsburg in Lich statt. Beginn ist um 14.30 Uhr. Landrätin Anita Schneider, die Vorsitzende des Kreisverbandes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist, lädt alle Interessierten dazu ein.

Orte der Mahnung und des Erinnerns

Das Gedenken steht in diesem Jahr im Zeichen des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 sowie des Krieges in Südosteuropa, der ebenfalls vor 80 Jahren in Jugoslawien und Griechenland begann.

»Die Kriegsgräber sind Orte des Erinnerns und der Mahnung zugleich«, sagte Schneider. »Auch heute noch trauern wir gemeinsam mit Menschen vieler Nationen um die Opfer von Krieg und Gewalt. Sowohl Kriegsgräberstätten als auch Ehrenmale auf den Friedhöfen erinnern daran. Der Volkstrauertag mahnt zu Frieden und Versöhnung. Es bleibt unsere Daueraufgabe, das Bewusstsein für das Erinnern zu schärfen und gleichzeitig für den weltweiten Frieden einzustehen.«

Für die musikalische Umrahmung der Gedenkveranstaltung sorgen der evangelische Posaunenchor Lich sowie der Chor »Laudate«. Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule tragen ihre persönlichen Gedanken zum Volkstrauertag vor. Die zentrale Gedenkrede hält der Kreistagsvorsitzende Claus Spandau.

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Dormitorium des Klosters statt. Während der gesamten Gedenkveranstaltung gilt die 3G-Regel.

Wer Fragen zur Veranstaltung hat, kann diese an den Kreisverband Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge stellen. In der Kreisverwaltung steht Klaus-Dieter Schmitt unter der Telefonnummer 06 41/93 90-13 55 oder per E-Mail an Klaus-Dieter.Schmitt@lkgi.de als Ansprechpartner zur Verfügung.

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