»Gab nichts zu kritisieren«

  • Thomas Brückner
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Rabenau (tb). Organisiert vom Ortsbauernverband Geilshauen hat sich am Samstag ein Transport mit Futtermitteln für von der Flutkatastrophe betroffene Höfe auf den Weg gemacht (die GAZ berichtete). Ziel der Spenden von Bauern aus der Region war das Verteilzentrum für landwirtschaftliche Erzeugnisse unweit von Aachen. Im Herbst oder Winter soll es einen weiteren Transport geben, kündigte Jörg Emmerich, Schriftführer des Ortsbauernverbandes, im GAZ-Gespräch an.

Zunächst aber müssten die Kollegen erstmal Luft holen, »schauen, was noch vorhanden ist, was gebraucht wird«. Wie Emmerich betonte, sei der Transport ausschließlich für Futtermittel gedacht gewesen. Bis auf wenige Ausnahmen, etwa Kisten mit Wasser, seien keine weiteren Spenden mitgekommen.

Im Bericht am Samstag war von »bürokratischen Hindernissen« zu lesen gewesen. Emmerich legte hier Wert auf die Feststellung, dass diese Kritik von einem Dritten, der nicht-landwirtschaftliche Sachspenden gesammelt habe, geäußert worden sei. Keineswegs vom Ortsbauernverband. Der habe vielmehr seitens der Kommunen Rabenau und Allendorf/Lumda schnell und unbürokratisch Unterstützung erfahren. Allendorfs Bürgermeister Thomas Benz, sein Rabenauer Kollege befand sich im Urlaub, habe gar noch eine Bescheinigung ausgestellt, dass es sich um einen Hilfstransport für das Krisengebiet handele.

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