Freundschaftsvertrag unterzeichnet

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Hüttenberg/Wetzlar(pm). Auf dem Tannenhof in Rechtenbach fand die Mitgliederversammlung der deutsch-weißrussischen Gesellschaft Wetzlar statt. Der stellvertretende Vorsitzende, der Hüttenberger Ex-Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt begrüßte als Hausherr die Mitglieder.

Vorsitzende Ursula Heinecke ging in ihrem Bericht auf den Studentenkurs mit 20 Studenten der weißrussischen Mascherow Universität aus der Gebietshauptstadt Witebsk ein. Erstmals wurde der Kurs neben Dozenten auch von der stellvertretenden Universitätspräsidentin Prof. Inna Prishchepa begleitet.

Seit 27 Jahren kommen jedes Jahr auf Einladung der deutsch-weißrussischen Gesellschaft Studenten für gut zwei Wochen nach Deutschland, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und Deutschland mit seiner Geschichte und seinen Menschen kennenzulernen. Die Studenten wohnen während ihres Aufenthalts bei Gastfamilien in Wetzlar und Hüttenberg. So konnten über 450 Studenten Deutschland besuchen.

Auch der Beurteilung von Inna Prishchepa ist es zu verdanken, dass eine Delegation des Vorstandes im Oktober einen Freundschaftsvertrag an der Witebsker Universität unterzeichnen konnte. Der Vertrag sei die Grundlage für zukünftige Studentenbesuche, sagte Heinecke.

Dass die finanzielle Lage der Gesellschaft nicht rosig ist, zeigte Schatzmeisterin Astrid Conrad auf. Der gemeinnützige Verein finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Die Ausgaben für die Studentenaufenthalte steigen trotz Sparmaßnahmen jährlich an.

Die beiden Kassenprüfer Georg Kornmann und Jutta Biermann bestätigten eine makellos geführte Vereinskasse. Der Vorstand wurde daraufhin von der Versammlung einstimmig entlastet. Bei der Vorstandswahl wurden Dr. Manfred Schmidt und Astrid Conrad in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Kassenprüfer wurde Mirko Mank.

Die deutsch-weißrussische Gesellschaft bedauert, dass der Studentenkurs 2020 trotz fertiger Planung abgesagt werden musste. Man konnte weder das Programm noch die gesetzlichen Vorgaben in der Corona-Zeit gewährleisten. Man hoffe auf eine Durchführung im kommenden Jahr. Mehr Informationen unter www.kalilaska-willkommen.de.

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