Fragerunde zum Kreishaushalt

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
    schließen

Gießen(so). Mit einer Fragestunde haben die Haushaltsberatungen im Landkreis Gießen begonnen. Mitglieder des Finanzausschusses unter Vorsitz von Peter Pilger (SPD) nutzten im Rahmen einer Videokonferenz die Möglichkeit, von der Verwaltung wie von der Kreisspitze um Landrätin Anita Schneider (SPD) ergänzende Informationen zum Etat 2021 zu bekommen. Der Entwurf weist ein Volumen von rund 400 Millionen Euro aus.

Traditionell nutzt die Opposition die Fragestunde. Nachfragen der CDU zielten vornehmlich auf Kostenveränderungen bei den Schulen, als dem größten Investitionsposten im Kreis, sowie bei Straßensanierung. Da vermutet die Union, es seien Mittel für Straßenunterhaltung in den zurückliegenden Jahren nicht allesamt wie veranschlagt ausgeben worden. Aus diesen Rücklagen seien dann Vorhaben später finanziert worden. Auf Wunsch der Union soll dazu eine Übersicht aus den zurückliegenden fünf Jahren nachgereicht werden.

Die AfD fragte nach "rund drei Millionen Euro Kosten für Asylbewerber" und ob sich dies in den kommenden Jahren fortsetzen werde. Ja, davon sei auszugehen, so Landrätin Schneider kurz und bündig.

Nach Mitteln für Radwege fragte Reinhard Hamel (Die Linke). An den Ortsdurchfahrten in Saasen, Stangenrod, Lumda, Grüningen und Watzenborn-Steinberg, die im den kommenden Jahren in Ordnung gebracht werden sollen, sei dies in Prüfung, sagt Fachdezernentin Christiane Schmahl (Grüne)

Geplant ist, den Haushalt in der Kreistagssitzung am 14. Dezember zu verabschieden. Bis dahin werden sich die Fachausschüsse ebenfalls noch mit den Zahlen auseinandersetzen,

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare