Förderung in Krisenzeiten

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Die Folgen des Coronavirus treffen nicht nur Privatleute, sondern auch kleine, mittelständische und große Betriebe. Daher berät die Wirtschaftsförderung des Landkreises Gießen Unternehmen zu Unterstützungsangeboten bei Geschäftsausfällen.

"Corona stellt uns alle vor große Herausforderungen", sagt Landrätin und Wirtschaftsdezernentin Anita Schneider. "Daher möchten wir unseren heimischen Unternehmen helfen, während und vor allem nach der Krise wirtschaftsfähig zu sein." Derzeit gebe es für Unternehmen nur Darlehen, um Liquiditätsengpässen entgegenzutreten, sagt der Leiter der Kreis-Wirtschaftsförderung Dr. Manfred Felske-Zech. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WI-Bank) bietet zinsvergünstigte Darlehen und sogenannte Nachrangdarlehen, letztere auch ohne bankübliche Sicherheiten.

Info-Adressen

"Auch das Kurzarbeitergeld kann eine Hilfe für betroffene Firmen sein", sagt Felske-Zech. Kurzarbeitergeld kann beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten von einem Arbeitsausfall betroffen sind. Außerdem können Unternehmer Kurzarbeitergeld für Leiharbeiter beantragen. Dabei ist eine vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Agentur für Arbeit vorgesehen.

Weitere Unterstützungsangebote wie Steuererleichterungen oder Entschädigungszahlungen für besonders betroffene Unternehmen sind noch in der Diskussion. Bei Fragen steht Felske-Zech, Tel. 06 41/93 90-17 67, E-Mail manfred-felske-zech@lkgi.de, zur Verfügung.

Zusätzliche Informationen finden sich auf den Seiten der Deutschen Industrie- und Handelskammer ( www.dihk.de), der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen ( www.wibank.de/wibank/corona) oder beim Bundeswirtschaftsministerium (www.bmwi.de).

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