Mit 200 km/h

Fluchtversuch endet mit Festnahmen

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Erst ein Fluchtversuch vor der Polizei, dann ein Unfall und schließlich die Festnahme - so lässt sich der Sonntagnachmittag von zwei Männern aus dem Kreis Gießen zusammenfassen.

Doch der Reihe nach: Eine Streife der Autobahnpolizei Mittelhessen war gegen 14 Uhr auf der A 5 von Kassel in Richtung Frankfurt unterwegs. In Höhe Friedberg beobachteten die Beamten einen schwarzen BMW, der mit auffallend hoher Geschwindigkeit in die dortige Baustelle fuhr.

Die Polizisten entschlossen sich, dem Fahrzeug zu folgen und die zwei Insassen zu kontrollieren. Offenbar schien der Fahrer dies bemerkt zu haben: Er beschleunigte und jagte mit über 200 Stundenkilometern durch die Baustelle, erlaubt sind 80 km/h. Schließlich musste er jedoch verkehrsbedingt abbremsen. Die Beamten setzten ihr Polizeiauto vor den BMW und gaben das Signal "Bitte folgen!". Zunächst schien der Mann die Anweisung zu beachten. Doch nachdem der Funkwagen bereits an der Anschlussstelle Friedrichsdorf vorbeigefahren war, zog der BMW im letzten Moment scharf nach rechts, um die Abfahrt zu nehmen.

Nur wenige Augenblicke später trafen die Beamten dann auf den im Kurvenbereich verunfallten BMW. Sie nahmen die beiden Insassen, zwei 25 und 26 Jahre alte Männer, vorläufig fest. Mit Unterstützung weiterer Polizeistreifen erfolgte die Durchsuchung des Fahrzeugs. Auch ein Rauschgiftspürhund kam zum Einsatz. Es wurden neben mehreren Mobiltelefonen und einem angerauchten Joint auch einige Tausend Euro Bargeld aufgefunden. Alkohol- und Drogentests verliefen jedoch negativ.

Da der Pkw auf keinen der beiden festgenommenen Männer zugelassen war, stellten die Beamten das Auto und den Führerschein des Fahrers sicher. Nach Abschluss der Maßnahmen durften die beiden die Dienststelle zwar wieder verlassen. Die Ermittlungen aber laufen weiter.

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