Flexibler fahren

  • Rüdiger Soßdorf
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Gießen(pm/so). In der Sache sind sich die SPD in Regierungsverantwortung und die CDU-Opposition recht nahe: Beide wollen eine Verkehrsanalyse und eine Machbarkeitsstudie mit einem Schwerpunkt auf "On-demand-Verkehren". Flexible ÖPNV-Angebote mit Kleinbussen also, die auf Abruf fahren - quasi eine Weiterentwicklung der bekannten Anruf-Linien und Anruf-Sammel-Taxis.

Die CDU-Fraktion im Kreistag will dafür 20 000 Euro für eine Machbarkeitsstudie bereitgestellt wissen. In der SPD denkt man gar über 50 000 Euro nach. Das hat eine erste Aussprache im Infrastrukturausschuss gezeigt,

Für die CDU erläutert Fraktionsmitglied Christopher Lipp: "Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr hat für die zukünftige Entwicklung unseres Landkreises eine herausragende Bedeutung". Insbesondere flexible und bedarfsgerechte Verkehrslösungen, die den Ansprüchen der Nutzer entgegenkommen, seien gefragt, um Anreize für einen Umstieg vom Auto auf den ÖPNV zu schaffen.

Vielerorts in Deutschlands sind On-Demand-Busverkehre laut Lipp bereits heute im Einsatz und werden gut angenommen. Gerade in ländlich geprägten Gebieten des Kreises sei ein attraktives ÖPNV-Angebot von Bedeutung.

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